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Berlin-Neukölln : Razzia nach Goldmünzen-Diebstahl - mehrere Festnahmen

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Ganze zwei Zentner wiegt die Goldmünze, die Diebe aus dem Berliner Bode-Museum gestohlen hatten.

Berlin | Dreieinhalb Monate nach dem Diebstahl einer zentnerschweren Goldmünze aus dem Berliner Bode-Museum hat die Polizei bei einem Großeinsatz mehrere Menschen festgenommen. Das teilten die Fahnder am Mittwoch mit. Ein Spezialeinsatzkommando rückte am Mittwochmorgen aus und durchsuchte mehrere Wohnungen im Stadtteil Neukölln. Weitere Details waren zunächst nicht bekannt.

Diebe hatten im März eine zwei Zentner schwere kanadische Goldmünze mit dem Bild von Königin Elizabeth II. aus dem Museum gestohlen. Allein das Material - reinstes Gold - ist geschätzt etwa 3,7 Millionen Euro wert. Wegen der Schwere der Münze ging die Polizei von mehreren Tätern aus.

Das Goldstück namens „Big Maple Leaf“, 2007 in nur fünf Exemplaren von der Königlichen Kanadischen Münze geprägt, war die Leihgabe eines Privatmanns an das Bode-Museum. Die Polizei ging damals davon aus, dass die Diebe die Münze einschmelzen und in kleineren Portionen zu Geld machen wollen.

Im Bode-Museum, das zum Weltkulturerbe Museumsinsel gehört, waren nach dem Diebstahl die Sicherheitsvorkehrungen verstärkt worden. Die Täter waren am frühen Morgen über die direkt an dem Museum vorbeiführende S-Bahntrasse in das Gebäude eingestiegen. Eine Leiter und eine Schubkarre ließen sie in der Nähe stehen.

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erstellt am 12.Jul.2017 | 08:21 Uhr

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