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Panorama

22. Oktober 2017 | 19:53 Uhr

Razzia in zehn Objekten

vom

Schlagzeilen um Steuerstraftat bei Rapper Bushido

shz.de von
erstellt am 23.Mai.2013 | 03:59 Uhr

Berlin | Der Rap-Musiker Bushido (34, Foto) hat Ärger mit den Steuerbehörden. Berliner Ermittler durchsuchten wegen des Verdachts einer Steuerstraftat des Musikers zehn Wohn- und Geschäftsräume in der Hauptstadt und im Berliner Umland. Das teilte die Staatsanwaltschaft in Berlin gestern mit. "Bushido ist der Beschuldigte", sagte der Sprecher der Anklagebehörde, Martin Steltner. Bei der Razzia am Dienstag stellten die Ermittler Beweise sicher. "Neben den Anschriften des Beschuldigten Bushido sind auch Wohn- und Geschäftsräume des Steuerberaters und des Managements durchsucht worden", sagte Steltner. Bushido äußerte sich auf Anfrage nicht. Bei einem durchsuchten Büro in Treptow rückten die Beamten nach Angaben von Augenzeugen in den Morgenstunden an. An der Eingangstür des Hauses finden sich neben dem Firmennamen "bushidoersguterjunge" auch der Name Anis Ferchichi, der bürgerliche Name des umstrittenen Rappers.

Mitarbeiter des Büros waren gestern nicht zu einer Stellungnahme bereit. Bereits vor dem Zugriff der Fahnder hatte es laut Staatsanwaltschaft monatelange Ermittlungen gegeben. Zu den Hintergründen wollte sich die Anklagebehörde aber nicht weiter äußern. Auch woher die Hinweise auf die mögliche Steuerstraftat stammen, wollte Behörden-Sprecher Steltner nicht kommentieren. "In Steuerstrafsachen sind wir zu größter Zurückhaltung verpflichtet", sagte er. Die Auswertung des gesicherten Materials werde nun Monate dauern. Zu den Inhalten machte die Staatsanwaltschaft keine Angaben. Laut Bericht des "Stern" über Rapper Bushido vor wenigen Wochen war viel über kriminelle Clans in Berlin debattiert worden. Der Musiker ist auch wegen seiner Texte umstritten.

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