Ungeplante Sanierung : Räuber reißen Haus ab, um Geldautomaten zu klauen

<p>Viel vom Haus blieb nicht übrig, der Geldautomat schon.</p>

Viel vom Haus blieb nicht übrig, der Geldautomat schon.

In der Literatur wird britischen Ganoven gern ein Gentlemen-Image angedichtet. Die Viererbande aus Whittlesey kommt allerdings eher den Daltons aus den Lucky-Luke-Heften gleich.

shz.de von
01. Oktober 2015, 13:19 Uhr

Whittlesey | „Housebreaking“ sagt der englische Kriminalist zu einem Einbruch. Diese Bezeichnung nehmen vier stümperhafte Diebe beim Versuch, einen Geldautomaten zu entwenden, offenbar wörtlich.

So einfach lässt sich die im englischen Whittlesey in ein gelbes Backsteinhaus eingebaute Maschine nämlich nicht entführen, schließlich ist sie fest im Beton verankert. Das ahnend, rollen die Ganoven in dem ruhigen Örtchen in der Grafschaft Essex mit Gabelstabler und Bagger an, um den Bargeldcontainer mitgehen zu lassen.

Bei ihrer Aktion werden die Grobiane allerdings gestört und verjagt. Zwei beinahe vollständig eingerissene Wände des kleinen Gebäudes zeugen nun von dem plumpen Einbruch. Die „Beute“ bleibt unter dem Trümmern liegen.

Im letzten Monat hatte die Polizei von Essex bereits mit drei vorherigen Diebstählen von Geldautomaten zu tun, möglicherweise haben die entflohenen Vier auch damit zu tut gehabt.

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