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Reaktionen bei Twitter : Quizduell: Jörg Pilawas glücklose Premiere

vom

Hacker-Angriff beim „Quizduell“ in der ARD: Die erste Sendung verlief alles andere als geplant. Auf Twitter sorgt die Panne für Hohn und Spott.

shz.de von
erstellt am 13.Mai.2014 | 12:18 Uhr

Das ging nach hinten los: Bei der Premiere des „Quizduells“ am Montagabend in der ARD habe ein einziger Hacker weltweit 15.000 Server lahmgelegt, sagte Moderator Jörg Pilawa live im TV. Eigentlich sollten die TV-Zuschauer zu Hause per Smartphone-App live gegen die vier Studio-Kandidaten antreten. Aber es sollte nicht sein. Die Folge der Panne: Das Quartett - ein Lehrerteam des Gymnasiums Tostedt vor den Toren Hamburgs - musste sich mit dem Studio-Publikum messen. Schade für alle, die noch vor der Sendung in großer Vorfreude waren:

Die „Weltpremiere“ stieß auf durchschnittliches Interesse. Nur 1,61 Millionen Zuschauer saßen vor dem Fernseher. Doch die erste Sendung sorgt für reichlich Gesprächsstoff. Auch bei Twitter. Inklusive Hohn und Spott:

Dieser Nutzer forderte sogar eine Sondersendung – natürlich mit einem Augenzwinkern:

Aber wer war wirklich schuld an der gescheiterten Premiere? Vielleicht doch nicht ein Hacker?

Wie geht es jetzt weiter mit „Quizduell“? „Wenn die technischen Probleme nicht gelöst werden, dann ist das Experiment gescheitert“, sagte Moderator Jörg Pilawa nach der Sendung. Es bleibe spannend, ob die Sendung am Dienstag fortgesetzt werden könne, doch er sei zuversichtlich. Dass es bei der ersten Sendung nicht wie geplant klappte, gehöre für ihn zum Risiko einer Live-Sendung dazu.

Der Moderator bekam Lob für seinen Auftritt. Die Meinung vieler: Er ist wohl der einzige Gewinner dieser Show, denn er brachte sie mit viel Improvisation und Geschick über die Bühne. Das sehen aber nicht alle so:

Halb so schlimm, meinen andere:

Als App ist das „Quizduell“ mit etwa 15 Millionen Usern schon sehr erfolgreich. Jung und Alt treten bei dem Spiel virtuell über das Smartphone gegeneinander an und beantworten Fragen aus verschiedenen Themenbereichen an. Wer sich gar nicht vorstellen kann, wie es funktioniert, mag sich an „Wer wird Millionär“ orientieren. Der Unterschied: Die Nutzer spielen es über das Smartphone. Das „Quizduell“ in der ARD soll nun Fernsehen und die App miteinander verbinden.

Jörg Pilawa sagte in einem Interview vor der Premiere: „Mehr Technik, als wir einbinden, geht eigentlich gar nicht. Es ist wirklich etwas Revolutionäres. Ich freue mich da so wahnsinnig drauf, weil ich nach 20 Jahren im Fernsehen, bei so einem Experiment dabei sein darf."

Das Gute: Schlechter als am Montag kann es für die ARD nicht laufen. Heute Abend geht es um 18 Uhr in die nächste – oder eher gesagt: in die hoffentlich erste – Runde. Drei Wochen soll die Show als Experiment die digitalen Quizzer vor den Fernseher locken. Und wetten, dass heute mehr Zuschauer einschalten als am Montag…

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