Boot angeschwemmt : Quiksilver-Chef auf dem Atlantik verschollen

Das Boot des Vorstandsvorsitzenden von Quiksilver, Agnes, liegt am Strand. AP/dpa
Das Boot des Vorstandsvorsitzenden von Quiksilver, Agnes, liegt am Strand. AP/dpa

Pierre Agnes, Chef der Modemarke Quiksilver, ist von einem Bootsausflug auf dem Antlantik nicht zurückgekehrt. Sein Boot wurde ohne ihn an der französischen Küste angespült.

shz.de von
31. Januar 2018, 14:26 Uhr

Französische und spanische Rettungskräfte suchen am Mittwoch weiter nach Pierre Agnes, dem Chef der Modemarke Quiksilver.

Nach einem Angelausflug auf dem Atlantik war Agnes' Boot am Dienstag an den Strand von Hossegor im Südwesten Frankreichs gespült worden, wie die örtliche Marinepräfektur mitteilte.

Der 54-jährige Agnes hatte um 7.30 Uhr am Dienstagmorgen auf seinem Elf-Meter-Boot Mascaret III abgelegt, wie örtliche Medien unter Berufung auf die Behörden berichteten. Später funkte er, dass er wegen Nebel später als geplant zurückkehre, wie die französische Nachrichtenagentur AFP meldete. Um 9.17 Uhr wurde das Boot ohne Agnes am Strand gefunden. Den Dienstag über suchten Rettungskräfte aus Frankreich und Spanien nach ihm. Die Suche blieb zunächst erfolglos.

Agnes ist Chef der Mutterfirma Boardriders, der die auf Surfer-, Skater- und Snowboard-Mode spezialisierten Marken Quiksilver und Roxy sowie die Schuhmarke DC Shoes gehören. Anfang Januar war bekannt geworden, dass Boardriders den australischen Konkurrenten Billabong übernehmen will. Das US-Unternehmen teilte am Dienstag mit, man sei «tief bestürzt» über die Nachrichten zum eigenen Firmenchef und unterstütze die lokalen Behörden, ebenso wie Agnes' Familie.

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