Probleme beim Hören: Pflanzen sorgen für bessere Raumakustik

 Nicht immer muss es im Alter gleich ein Hörgerät sein. Für eine gute Raumakustik zu sorgen, kann schon den entscheidenden Unterschied machen. Foto: Rolf Vennenbernd
Nicht immer muss es im Alter gleich ein Hörgerät sein. Für eine gute Raumakustik zu sorgen, kann schon den entscheidenden Unterschied machen. Foto: Rolf Vennenbernd

Köln (dpa/tmn) - Wer im Alter Schwierigkeiten beim Hören hat, sollte zunächst mit einfachen Tricks versuchen, seine Wahrnehmung zu verbessern. Erst wenn diese Mittel versagen, müsse über ein Hörgerät nachgedacht werden.

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29. Mai 2013, 10:44 Uhr

Köln (dpa/tmn) - Wer im Alter Schwierigkeiten beim Hören hat, sollte zunächst mit einfachen Tricks versuchen, seine Wahrnehmung zu verbessern. Erst wenn diese Mittel versagen, müsse über ein Hörgerät nachgedacht werden.

Haben Ältere Schwierigkeiten mit dem Hören, läuft es nicht zwangsläufig auf ein Hörgerät hinaus. Oft können sie ihr Defizit mit einfachen Mitteln ausgleichen. Zum einen ist die Raumakustik entscheidend: «Das kann ich testen, indem ich in die Hände klatsche. Hallt es?», sagt Heiko Rutenkröger, Pflegewissenschaftler beim Kuratorium Deutsche Altershilfe (KDA). Dann könne man zum Beispiel eine Pflanze aufstellen, die den Schall schluckt.

Zum anderen sind Hintergrundgeräusche oft daran schuld, dass Ältere ihren Gesprächspartner nicht verstehen. Senioren sollten darauf achten, vor dem Telefonieren das Fenster zu schließen oder keine Unterhaltung im Gang zu führen. «Gut ist auch, der Person beim Reden ins Gesicht zu gucken», rät Rutenkröger. Mimik und Gestik lieferten wichtige Anhaltspunkte, die das Gesagte unterstreichen können.

Reden Ältere mit einer vertrauten Person, könnten sie denjenigen darum bitten, etwas tiefer zu sprechen. Denn eine tiefere Frequenz ist oft einfacher zu verstehen als eine höhere.

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