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Flüchtlinge in SH : Polizei überführt zwei Schleuser an der A7

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Aus der Onlineredaktion

Bis zu 1000 Euro nahmen die Männer dafür, um die Iraker nach Skandinavien zu fahren.

Die Bundespolizei hat allein am Donnerstag zwei Schleuser in Schleswig-Holstein aufgegriffen. Auf dem Autobahnparkplatz Arenholz (Kreis Schleswig-Flensburg) wurde ein Opel Zafira mit österreichischem Kennzeichen angehalten. Von den fünf Insassen konnte sich nur der Fahrer ausweisen. Die Ermittlungen der Bundespolizei ergaben, dass der schwedische Fahrer seine vier irakischen Mitfahrer nach Dänemark bringen wollte. Geld habe er für seine Fahrt nicht bekommen, er wolle nur helfen. Bei der Durchsuchung wurden jedoch fast 400 Euro und andere Devisen gefunden. Bei dem Auto handelte es sich um einen Mietwagen. Gegen den Fahrer wurde Anzeige erstattet. Die irakischen Männer im Alter von 28 bis 43 Jahren wurden an die Ausländerbehörde übergeben.

Nur drei Stunden später wurde ein BMW mit schwedischer Zulassung am Rastplatz Hüttener Berge (Kreis Rendsburg-Eckernförde) angehalten. Auch in dem Fahrzeug saßen fünf Männer. Die Ermittlungen ergaben, dass der 47-jährige syrische Fahrer die vier irakischen Männer über die Grenze bringen wollte. Als Ziel äußerten die Iraker Finnland. Für die Fahrt von Bayern nach Schweden sollten sie 1000 Euro bezahlen. Den Fahrer erwartet jetzt ein Strafverfahren wegen Einschleusen von Ausländern.

Auch am Flensburger Bahnhof  greift die Polizei immer wieder Migrantengruppen auf. Allein Donnerstagmorgen wurden 19 Männer, Frauen und Kinder aus Syrien, Afghanistan und dem Irak gezählt. Insgesamt waren es in dieser Woche 100 Flüchtlinge am Flensburger Bahnhof.

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erstellt am 04.Sep.2015 | 14:28 Uhr

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