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Anschlag auf Berliner Weihnachtsmarkt : Polizei durchsucht Flüchtlingsheim in Nordrhein-Westfalen

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Auch SEK-Beamte waren vor Ort. Die Durchsuchung dauerte etwa eine Stunde. Danach herrschte Schweigen bei der Polizei.

shz.de von
erstellt am 22.Dez.2016 | 08:07 Uhr

Emmerich | Nach dem Anschlag auf den Berliner Weihnachtsmarkt haben Polizisten eine Flüchtlingsunterkunft im nordrhein-westfälischen Emmerich durchsucht. Die Aktion am Donnerstagmorgen, an der schätzungsweise 100 Beamte beteiligt waren, darunter Spezialeinsatzkräfte, war nach etwa einer Stunde beendet.

Über das Ergebnis war zunächst nichts bekannt. Bereits am Mittwoch hatten in der Nähe des Heimes Polizisten Position bezogen. Ein Sprecher der Polizei wollte sich zu der Durchsuchungsaktion nicht näher äußern und verwies auf den Generalbundesanwalt. Aus Karlsruhe war zunächst keine Stellungnahme zu bekommen.

Die Polizei fahndet im Zusammenhang mit dem Berliner Anschlag bundesweit nach einem dringend tatverdächtigen Tunesier. Der gesuchte Anis Amri hielt sich in der Vergangenheit unter anderem in Nordrhein-Westfalen und Berlin auf. Im Fußraum des Führerhauses des Lkw, der am Montagabend in den Berliner Weihnachtsmarkt gerast war, waren seine Duldungspapiere gefunden worden. Das Dokument war nach Medienangaben im Kreis Kleve ausgestellt worden.

Der „Kölner Stadt-Anzeiger“ berichtet, dass der Verdächtige Anis Amri nach seiner Einreise in Deutschland ab Juli 2015 in einer Asylunterkunft in Emmerich gemeldet gewesen sei, er soll dort im Dezember 2015 abgetaucht sein.

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