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Schadenersatzklage : „Peter Pane“ verklagt „Hans im Glück“ auf 4,2 Millionen Euro

vom

Streit der Burger-Ketten: „Hans im Glück“ hatte seinen Vertrag mit Franchisenehmer Paniceus kurzfristig gekündigt.

shz.de von
erstellt am 03.Mai.2017 | 10:53 Uhr

Lübeck/Osnabrück | Am Mittwoch wird am Landgericht München entschieden, ob es eine gütliche Einigung zwischen der Paniceus Gastro Systemzentrale GmbH, dem Betreiber der „Peter Pane“-Restaurants, und „Hans im Glück“ geben kann. Grund für die Schadenersatzklage: das Zerwürfnis zwischen „Hans im Glück“ und „Peter Pane“.

Aus Sicht von Paniceus sei es durch die unerwartete Kündigung von „Hans im Glück“ zu Schäden in Höhe von 4,2 Millionen Euro gekommen, die Unternehmer Patrick Junge ausgeben musste, um die Arbeitsplätze und die Restaurants zu erhalten. Das teilt Paniceus in einer Pressemitteilung mit. Patrick Junge führt die „Peter Pane“-Restaurants in der neu formierten „Peter Pane“-Gruppe.

Anfang 2016 gingen der Franchisenehmer Paniceus, dessen Chef Patrick Junge und die Hans im Glück Franchise GmbH im Streit auseinander. Aus den Paniceus-Filialen im Norden (unter anderem in Flensburg und Kiel) wurden neue Restaurants unter dem Namen „Peter Pane“. Beide Parteien warfen sich Vertragsbruch vor.

Vor etwa einem Jahr unterlag „Peter Pane“ „Hans im Glück“ im Plagiatsstreit vor Gericht. Das Landgericht München untersagte „Peter Pane“ die Nutzung des Raumkonzepts von „Hans im Glück“. Dabei ging es unter anderem um die Birkenstämme, die bei „Hans im Glück“ als Dekoration dienen. Paniceus betrachtete das Urteil aber nicht als Niederlage, sondern als inhaltslos, da dieses Raumkonzept in den Restaurants von „Peter Pane“ gar nicht mehr genutzt werde.

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