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Bayern : O'zapft is: In München startet das Oktoberfest

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Es werden sechs Millionen Gäste auf der Theresienwiese erwartet. Die Sicherheitsvorkehrungen wurden nochmals angepasst.

shz.de von
erstellt am 16.Sep.2017 | 11:49 Uhr

München | In München heißt es am Sonnabend wieder „O'zapft is“: Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) wird um Punkt 12 Uhr das erste Fass Bier anzapfen und damit das Oktoberfest eröffnen. Wie jedes Jahr wird mit Spannung erwartet, wie viele Schläge er dazu braucht. Ab 9 Uhr dürfen die Besucher auf das Gelände.

Ausgerechnet für den Anstich wird mit Regen und kühle Temperaturen gerechnet. Regenschirme dürfen die Besucher allerdings mitnehmen, auch wenn Rucksäcke und große Taschen aus Sicherheitsgründen erneut verboten sind.

Zum Auftakt der Oktoberfestes regnet es.

Zum Auftakt der Oktoberfestes regnet es.

Foto: dpa

Erhöhte Sicherheitsvorkehrungen

Angesichts der latenten Terrorgefahr haben die Behörden ihr Sicherheitskonzept für das größte Volksfest der Welt nochmals ausgeweitet. Wie schon im Vorjahr ist das Gelände umzäunt, an den Eingängen gibt es Kontrollen.

Zu den erweiterten Maßnahmen gehören Polizeibeamte ausgestattet mit am Körper befestigten Kameras, sogenannten Bodycams, zusätzliche Videokameras und mehr Blumenkübel als Zufahrtssperren. Über eine Lautsprecheranlage sollen zudem Besucherströme bei einem möglichen Alarm besser geleitet werden.

Neue Fahrgeschäfte

Neu auf der Wiesn sind auch eine ganze Reihe von Fahrgeschäften. Darunter eine Achterbahn mit einer ausschwingenden Gondel und ein 80 Meter hohes Kettenkarussell namens „Jules Verne Tower“. Im Südteil des Festgeländes auf der „Oiden Wiesn“ mit historischen Fahrgeschäften und Blasmusik rollt erstmals eine mehr als hundert Jahre alte Kindereisenbahn. Das Festzelt „Zur Schönheitskönigin“ will die Wirtshauskultur der Volkssänger neu beleben.

Die Maß wird noch teurer

Das Preis für einen Maß ist in diesem Jahr erneut gestiegen.

Das Preis für einen Maß ist in diesem Jahr erneut gestiegen.

Foto: dpa
 

Die Maß Bier kostet dieses Jahr bis zu 10,95 Euro. Das sind 25 Cent mehr als im Vorjahr. Wiesnchef Josef Schmid (CSU) war mit seinem Vorschlag einer Bierpreisbremse gescheitert. Er wollte den Bierpreis für drei Jahre auf dem Vorjahresniveau einfrieren.

Das 184. Oktoberfest dauert in diesem Jahr 18 Tage, weil es bis zum 3. Oktober, dem Tag der Deutschen Einheit, verlängert wird. Es ist damit die längstmögliche Wiesn. An die sechs Millionen Besucher werden erwartet.

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