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Julianne Moore und American Sniper : Oscars 2015: Das müssen Sie über die Gewinner wissen

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Bei der Oscarverleihung in Hollywood räumten viele Stars ab. Doch wer sind die Berühmtheiten und um welche Filme geht es?

shz.de von
erstellt am 23.Feb.2015 | 14:38 Uhr

Los Angeles | Bei der 87. Oscar-Verleihung im schillernden Hollywood räumten viele Stars mal wieder richtig ab. In Deutschland sind noch mehrere Oscar-Filme unbekannt, auch einige Preisträger sind vielen fremd. shz.de fasst zusammen, was man über die erfolgreichen Streifen und Stars wissen muss.

Birdman
Birdman räumte gleich vier Academy Awards ab, unter anderem in der Kategorie „Bester Film“ und ist mit den bekannten Gesichtern Emma Stone, Edward Norton und Naomi Watts ausgezeichnet besetzt. Der Schauspieler Michael Keaton spielt die Rolle von Riggan Thomson, der durch seine Darstellung des Comic-Helden Birdman berühmt wurde. Vergeblich versucht er an seine vergangene Karriere anzuknüpfen: Er kämpft sich durch das knallharte Business und versucht neben der harten Konkurrenz doch irgendwie in der Schauspielerei Fuß zu fassen.

Die Entdeckung der Unendlichkeit
Als bester Hauptdarsteller für seine Rolle im Film „Die Entdeckung der Unendlichkeit“ wurde Eddie Redmayne mit dem Oscar belohnt. Neben der Schauspielerei modelt der britische Preisträger für Burberry und ist sogar als Sänger unterwegs. Redmayne räumte bereits mehrere Auszeichnungen ab, doch mit dem Oscar ist der junge Schauspieler an der Spitze des Erfolgs angekommen. Im dem Film spielt Remayne den talentierten Studenten Stephen Hawking, bei dem eine Erkrankung des Nervensystems festgestellt wird. Trotz dieser gesundheitlichen Schwierigkeiten, gibt ihm seine Frau Jane immer wieder Kraft und begleitet ihn durch die Höhen und Tiefen seines Lebens.

The Grand Budapest Hotel
„The Grand Budapest Hotel“ staubte gleich vier Oscars ab. In der Filmkomödie geht es bunt und durchgeknallt zu. Die Handlung spielt in dem gleichnamigen Hotel in der Republik Zubrowka, einem fiktiven mitteleuropäischen Alpenstaat und wird in verschiedenen Zeitebenen erzählt. Der Regisseur führt seine Zuschauer in die Zeit des Ersten und Zweiten Weltkrieges und erzählt die Geschichte eines „Lobby Boys“, der in dem Hotel reiche Kunden bedient.

Still Alice - Mein Leben ohne gestern
Julianne Moore wurde als beste Hauptdarstellerin im Film „Still Alice - Mein Leben ohne gestern“ mit der Gold-Trophäe gekürt. Die bekannte Schauspielerin wurde bereits dreimal mit dem Golden-Globe ausgezeichnet und erlangte unter anderem durch die Kinostreifen „Hannibal“ und „Jurassic Park“ internationale Aufmerksamkeit. In ihrem neuen Streifen ist die Schauspiel-Ikone an der Seite des Twilight-Stars Kristen Stewart zu sehen. Moore spielt die Linguistin Dr. Alice Howland, die an Alzheimer erkrankt. Diese Diagnose bringt ihr Leben vollkommen durcheinander. Alice' Zustand verschlechtert sich zunehmend und sie stößt immer wieder an ihre seelischen Grenzen.

Ida
Als bester fremdsprachiger Film gewann der polnische Schwarz-Weiß-Film „Ida“ einen Oscar. Der Streifen spielt in den 60er Jahren und behandelt die Themen Schuld und Antisemitismus. Er beschreibt das Leben der jungen Novizin Anna, die in einem Waisenhaus groß geworden ist und bald von der schrecklichen Vergangenheit ihrer Eltern erfährt, die Opfer des Holocausts wurden. Danach macht sie sich auf die Spurensuche ihrer Verwandten und spürt den Mörder ihrer Eltern auf.

American Sniper
In der Kategorie „Bester Tonschnitt“ nahm der amerikanische Spielfilm „American Sniper“ einen Oscar mit nach Hause. In dem Streifen wird das Leben des bereits verstorbenen Scharfschützen der Navy Seals Chris Kyle thematisiert, der durch Bradley Cooper gespielt wird. Chris Kyle erlangte durch seine Autobiografie American Sniper: 160 tödliche Treffer – Der beste Scharfschütze des US-Militärs packt aus, internationale Aufmerksamkeit. In dem Buch beschreibt er seine Tätigkeit als Scharfschütze im Irakkrieg und gilt mit über 160 Tötungen als erfolgreichster Scharfschütze in der US-Geschichte. 2013 wurde er von einem Veteranen des Irakkriegs in Texas erschossen. In seiner Autobiografie beschreibt sich Kyle als sehr patriotisch und erntete mit seinem Stolz auf seine Taten viel negative Kritik. Eine sehr anspruchsvolle Rolle, die das Schauspieltalent Bradley Cooper außerordentlich gut verkörpern konnte.

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