Jochgrubenkopf : Österreich: Drei Tote bei Lawinenunglück bei Schmirn

Der Ausblick vom Naviser Kreuzjoch über das Haglertal in das Schmirntal. Hinten die Stubaier und Ötztaler Alpen.

Der Ausblick vom Naviser Kreuzjoch über das Haglertal in das Schmirntal. Hinten die Stubaier und Ötztaler Alpen.

Die Lawine war rund 700 Meter lang. Zur Herkunft der Opfer ist noch nichts bekannt.

shz.de von
15. März 2017, 15:50 Uhr

Schmirn | In Österreich sind bei einem Lawinenabgang mindestens drei Menschen ums Leben gekommen. Die Schneemassen hatten im Gemeindegebiet von Schmirn (Bezirk Innsbruck-Land) die Wintersportler unter sich begraben. Ein Tourengänger werde noch vermisst, sagte eine Sprecherin der Polizei der österreichischen Nachrichtenagentur APA. Die Lawine dürfte rund 700 Meter lang gewesen sein.

Das Unglück ereignete sich am Mittwoch gegen Mittag unterhalb des 240 Meter hohen Jochgrubenkopfes. Der Notruf bei der Polizei ging um 12.40 Uhr ein. Es herrschte laut Warndienst nur eine mäßige Lawinengefahr, Stufe 2 auf der fünfteiligen Skala.

In der vergangenen Woche war jedoch in Tirol reichlich Neuschnee gefallen. Zum Alter und der Herkunft der Verunglückten machte die Polizei keine Angaben. Zunächst würden die Angehörigen informiert.

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