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Technik : Neues für Zocker, Reisende und Tastaturhandy-Liebhaber

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Nokia prescht mit etwas neuem Altem vor: dem 515, einem klassischen Tastaturhandy, das aber auch online kann. Andere Hersteller wollen mit neuen Mäusen, Tablets oder Speichersticks überzeugen.

shz.de von
erstellt am 30.Aug.2013 | 17:16 Uhr

Neues klassisches Handy von Nokia

Klassische Handys mit Tastatur und ohne Touchscreen sind noch immer nicht ausgestorben: Von Nokia kommt im September das elf Millimeter dünne 515 aus gebürstetem Edelstahl auf den Markt. Auf mobiles Surfen per UMTS, E-Mails und Soziale Netzwerke müssen Nutzer dabei trotz der altmodischen Bedienung nicht verzichten. Dazu gibt es eine Fünf-Megapixel-Kamera für Schnappschüsse. Auffällig ist außerdem, dass das 515 trotz seiner klassischen Form nicht die herkömmlichen SIM-Karten, sondern die kleinere Micro-Variante vieler modernerer Smartphones schluckt. Der Preis liegt nach Herstellerangaben bei 149 Euro.

Zocken oder Mitnehmen: Neue Mäuse von Logitech

Von Logitech kommen Ende September zwei neue Mäuse auf den Markt. Extrem flach und für unterwegs geeignet ist die Ultrathin Touch Mouse. Dank der berührungsempfindlichen Oberfläche unterstützt sie die Gestensteuerung für Windows 8 und OS X. Per Bluetooth wird sie mit bis zu drei Notebooks und anderen Geräten gleichzeitig verbunden, mit einem Schalter kann der Nutzer zwischen den Profilen wechseln. Für Spieler geeignet ist dagegen die G602 Wireless Gaming Mouse. Sie bietet elf programmierbare Tasten und einen besonders großen Akku, der nach Herstellerangaben 250 Stunden durchhält. Sie soll für 80 Euro in den Läden stehen, die Ultrathin Touch Mouse gibt es für 70 Euro.

Iconbit-Tablets im Stil des iPad mini

Ein 7,85 Zoll großes Display im 4:3-Format: Iconbit orientiert sich mit den Tablets der SKAT-Serie eindeutig am iPad mini. Sogar die eher niedrige Auflösung von 1024 mal 768 Pixeln entspricht der des Vorbilds. Statt iOS laufen die Tablets aber mit Android in der Version 4.1 (Jelly Bean). Zur Auswahl stehen zwei Modelle: Das SKAT RX hat einen 1,8 Gigahertz schnellen Prozessor mit vier Kernen und einen SD-Slot für mehr internen Speicher. Mindestens 230 Euro werden dafür fällig. Surfen im Mobilfunknetz können Nutzer aber nur mit dem SKAT 3G für 250 Euro, das 1,5 Millimeter dünner und 35 Gramm leichter ist als das RX. Dafür müssen Nutzer aber auf den SD-Slot verzichten, außerdem hat der Prozessor im SKAT 3G nur 1,2 Gigahertz und zwei Kerne. Beide Tablets sind ab sofort erhältlich.

USB-Stick von Trekstor mit zwei Anschlüssen

Trekstors neuer Speicherstick DUO hat nicht nur neben dem USB-Anschluss einen Stecker für Micro-USB. So können Nutzer Daten nicht nur bequem von Rechner zu Rechner, sondern auch auf Smartphones und Tablets transportieren. Der 6,4 Zentimeter lange Stick wiegt etwa acht Gramm und ist wahlweise mit 8, 16 oder 32 Gigabyte Speicherplatz für 13, 20 oder 35 Euro erhältlich. Die Lesegeschwindigkeit gibt Trekstor mit 25 Megabit pro Sekunde (MBit/s) an, geschrieben werden sollen Daten mit 10 MBit/s.

Reiserouter im Handyformat

Reisende können sich mit dem neuen Minirouter AmiGo M5360 von TP-Link unterwegs ein WLAN für Smartphone oder PC einrichten. Der 10 Zentimeter lange und 4,4 Zentimeter breite Kasten geht per UMTS und SIM-Karte ins Netz und baut ein drahtloses Netzwerk auf der 2,4 Gigahertz-Frequenz. Unterstützt werden alle WLAN-Standards bis einschließlich 802.11n. Der interne Akku bietet eine Kapazität von 5200 Milliamperestunden (mAh). Da soll nach Angaben des Herstellers für 17 Stunden Surfen reichen, alternativ können Nutzer über den Router Smartphone oder Tablet mit Strom versorgen. In den Handel kommt der AmiGo M5360 zwischen Oktober und Dezember, der Preis soll bei 80 Euro liegen.

Tivoli digitalisiert Kompaktradio Model One

Der Hersteller Tivoli Audio digitalisiert seinen Kompaktradio-Klasiker Model One. Beim neuen Albergo+ ersetzt ein Display die Frequenz-Drehscheibe, das Gehäuse wurde mit einer spritzwassergeschützten Kunststoffummantelung versehen. Neben UKW bietet das Gerät Empfänger für die Digitalradioformate DAB+ und DMB sowie Bluetooth und einen Wecker mit Sleep Timer. Unverändert ist der Drei-Zoll-Breitbandlautsprecher mit Bassreflexsystem. Ab September ist das Albergo+ mit Fernbedienung für 349 Euro zu haben.

Tablet von Hisense mit Android 4.2 und Tegra-Chip

Der chinesische Hersteller Hisense bringt ein neues Tablet nach Deutschland. Das sieben Zoll große Surfbrett trägt den Namen Sero 7 Pro und hat unter anderem ein IPS-Display, dessen 1280 mal 800 Pixel auch von der Seite noch gut zu sehen sein sollen. Dazu kommen Nvidias Prozessor Tegra 3, ein Gigabyte (GB) Arbeitsspeicher und ein 4000 Milliamperestunden (mAh) großer Akku. Der interne Speicher ist mit acht GB relativ klein, lässt sich aber per SD-Karte erweitern. Zwei Kameras mit zwei und fünf Megapixeln, Bluetooth, WLAN und Android 4.2 (Jelly Bean) sind ebenfalls an Bord, mobiles Surfen per UMTS ist nicht möglich. Ab September soll das Sero 7 Pro für 199 Euro in den Läden stehen.

Business-Notebooks und- Ultrabooks von Dell

Dells Latitude-Serie von Notebooks für Geschäftskunden bekommt Zuwachs: Neu auf dem Markt ist unter anderem die Modellreihe Latitude 7000. Hinter dem Namen verbergen sich Ultrabooks, die in der 12-Zoll-Version nur zwei Zentimeter hoch sind und 1,3 Kilogramm wiegen. Auf Leistung setzen dagegen die Notebooks Latitude 5000, die es auf Wunsch mit 14 oder 15 Zoll großem Display, SSD-Festplatten und separater Grafikkarte gibt. Die Notebooks der Reihe Latitude 3000 bezeichnet Dell als Einstiegsmodelle. Sie gibt es ab 529 Euro, die 7000er-Ultrabooks kosten mindestens 962 Euro. Beide Reihen sind Mitte September erhältlich, die Reihe Latitude 5000 folgt Ende Oktober. Alle neuen Business-Notebooks stecken in einem robusten Aluminiumgehäuse, auf Wunsch gibt es sie auch mit Touchscreen.

Pressy bringt Taste für Android-Smartphones

Mit Pressy können sich Nutzer von Android-Smartphones künftig eine zusätzliche Taste ans Handy stecken. Das winzige Gerät passt in den Kopfhörer-Anschluss und ragt je nach Smartphone nur etwa einen Millimeter weit aus dem Gehäuse. Was nach einem Druck darauf passiert, können Nutzer über eine App selbst festlegen: So schaltet ein kurzer Klick zum Beispiel die Taschenlampe an, ein Doppelklick löst ein Foto aus. Um das Projekt abzuschließen, sammeln die Pressy-Entwickler gerade Geld im Internet, haben ihr Crowdfunding-Ziel aber bereits erreicht. Auf den Markt kommt der Mini-Stecker daher voraussichtlich innerhalb der nächsten sechs Monate. Angaben zum Preis gibt es noch nicht.

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