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Krankheit : Neuer Ausbruch von Masern in Berlin

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Betroffen sind vor allem Erwachsene ohne Impfschutz. Einige müssen in der Klinik behandelt werden.

shz.de von
erstellt am 01.Jun.2016 | 10:33 Uhr

Berlin | Die Masern sind wieder in Berlin ausgebrochen. „Derzeit wird circa ein Fall pro Tag gemeldet“, sagte der Leiter der Arbeitsgruppe Infektionsschutz beim Landesamt für Gesundheit und Soziales (Lageso), Dirk Werber. Bisher infizierten sich demnach in diesem Jahr 48 Menschen mit der hoch ansteckenden Krankheit, davon mehr als 40 seit April. Zum Großteil sind Erwachsene ohne Impfschutz betroffen; einige mussten in einer Klinik behandelt werden.

Impfung oder nicht? Darüber tobt in Deutschland ein Streit. Doch Ausbrüche wie der der Masern sind nur möglich, weil viele Menschen nicht geimpft sind.

In Berlin gab es bereits in den Vorjahren mehrere größere Masernausbrüche. Zuletzt erkrankten von Ende 2014 bis Mitte 2015 rund 1360 Menschen, ein Kleinkind starb. Neben pünktchenartigem rotem Hautausschlag gehen mit der Erkrankung grippeähnliche Anzeichen wie hohes Fieber, Husten und Schnupfen einher.

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