Bei der Suche nach Vermissten : Neue Drohnen-Technik soll Rettungsdiensten helfen

«Fliegende Augen» für Feuerwehr und Rettungsdienste: Eine Drohne des Arbeiter-Samariter-Bundes während einer Übung.  
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«Fliegende Augen» für Feuerwehr und Rettungsdienste: Eine Drohne des Arbeiter-Samariter-Bundes während einer Übung.  

Drohnen als Lebensretter: Unbemannte Fluggeräte sollen künftig für Rettungsdienste größere Gebiete nach Vermissten absuchen. Damit sie dabei nicht mit Flugzeugen oder Helikoptern zusammenstoßen, ist eine neue Technik nötig.

shz.de von
09. Oktober 2017, 11:42 Uhr

Drohnen sollen bei Rettungseinsätzen mit einer neuen Technik künftig auch außerhalb der Sichtweite des Piloten fliegen dürfen. Die Wasserretter von der DLRG, die Deutsche Telekom und die Deutsche Flugsicherung wollen heute in Horneburg an der Elbe ein entsprechendes Projekt vorstellen.

In dem Testszenario wollen die Retter mit Hilfe einer Drohne ein vermisstes Kind finden.

Normalerweise dürfen Drohnen nur in Sichtweite des Piloten fliegen, sagte eine Sprecherin der Deutschen Flugsicherung. In diesem Fall soll aber eine neue Technik zum Einsatz kommen, die der Deutschen Flugsicherung die Position der Drohne übermittelt. So sollen Zusammenstöße mit Flugzeugen und Hubschraubern verhindert werden.

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