Bundesstaat Oaxaca : Nach Erdbeben in Mexiko: Opferzahl steigt auf 90

Ein Erdstoß der Stärke 8,2 lässt halb Mexiko beben. Viele Gebäude stürzen ein, Dutzende sterben. Angesichts der Stärke ist das Land aber wohl mit einem blauen Auge davongekommen.
Ein Erdstoß der Stärke 8,2 lässt halb Mexiko beben. Viele Gebäude stürzen ein, Dutzende sterben. Angesichts der Stärke ist das Land aber wohl mit einem blauen Auge davongekommen.

Das Zentrum des Bebens lag im Pazifik – 137 Kilometer von der Küste entfernt. Auch in Mexiko-Stadt war es zu spüren.

shz.de von
10. September 2017, 13:00 Uhr

Mexiko-Stadt | Nach dem Erdbeben in Mexiko ist die Zahl der Todesopfer nach Angaben der örtlichen Behörden gestiegen. Im Bundesstaat Oaxaca habe sich die Zahl der Toten von bislang 46 auf 71 erhöht, twitterte die Zivilschutzbehörde des Bundesstaats am Samstag (Ortszeit). Die Behörde berief sich dabei auf Angaben von Gouverneur Alejandro Murat bei einer Krisensitzung. Eine weitere Bestätigung lag nicht vor. Zudem starben in Chiapas 15 Menschen und im Bundesstaat Tabasco vier. Damit liegt die Zahl der Opfer bislang bei 90.

Rund 50 Millionen Menschen hatten die heftigen Erdstöße in der Nacht zum Freitag gespürt, auch in der Hauptstadt Mexiko-Stadt. Das Zentrum des Bebens der Stärke 8,2 lag im Pazifik, 137 Kilometer südwestlich von Tonalá in Chiapas. Es gilt neben dem Beben 1932 als stärkstes je gemessenes in Mexikos Geschichte. 

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