Berufung des U-Boot-Mörders : Mord an Kim Wall: Peter Madsen bestreitet nichts mehr

<p>Der U-Boot-Tüftler Peter Madsen muss laut Gerichtsurteil eine lebenslange Freiheitsstrafe absitzen.</p>

Der U-Boot-Tüftler Peter Madsen muss laut Gerichtsurteil eine lebenslange Freiheitsstrafe absitzen.

Der 47-Jährige will nicht länger auf Freispruch plädieren. Auf diesem Wege hofft er auf Strafmilderung.

shz.de von
07. Mai 2018, 16:57 Uhr

U-Boot-Kapitän Peter Madsen will im Fall der getöteten Journalistin Kim Wall nicht länger auf Freispruch plädieren. Während des gesamten Prozesses im Kopenhagener Stadtgericht hatte Madsen sich für nicht schuldig bekannt, Wall gefoltert und getötet zu haben. Dies will er nun laut einem Twitter-Post der Staatsanwaltschaft nicht mehr tun.

 

Damit wird das Östliche Landesgericht, an dem Madsen gegen seine Verurteilung zu lebenslanger Haft in Berufung gehen will, nur noch über das Strafmaß entscheiden und nicht mehr über die Schuldfrage. Der Verurteilte will nun nur noch versuchen, seine Strafe abzumildern.

Der 47-Jährige wurde am 25. April vom Gericht in Kopenhagen schuldig gesprochen, Kim Wall getötet, sexuelle misshandelt und ihre Leiche geschändet zu haben.

Ein Rückblick auf den Fall und das Verfahren

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