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Unfall in Mecklenburg-Vorpommern : Mit Video: Autotransporter kippt auf A24 um – ein Toter

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Ein Autotransporter durchbricht die Mittelleitplanke der A24 und kippt auf die Autobahn. Die Fahrzeuge liegen über drei Spuren verteilt. Ein Sprinter rast in die Unfallstelle. Der Fahrer stirbt.

shz.de von
erstellt am 03.Sep.2015 | 11:30 Uhr

Wittenburg | Bei einem Unfall mit einem Autotransporter auf der A24 in Mecklenburg-Vorpommern ist ein Mann ums Leben gekommen. Der Transporter durchbrach am frühen Donnerstagmorgen bei Wittenburg aus zunächst ungeklärter Ursache die Mittelleitplanke und kippte um. Von den zehn geladenen Autos lösten sich acht von den Befestigungen des Hängers und verteilten sich über drei Spuren in beide Richtungen, wie ein Polizeisprecher sagte. Der Lkw-Fahrer war unterwegs nach Berlin.

Der 47-jährige Fahrer eines Sprinters, der in Richtung Hamburg unterwegs war, fuhr in die Unfallstelle, wurde aus dem Wagen geschleudert und verletzte sich tödlich. Ein weiterer PKW kam vor der Unfallstelle gerade noch rechtzeitig zum Stehen. Die Fahrerin steht unter Schock, blieb ansonsten aber unverletzt. Die beiden Insassen des Autotransporters wurden leicht verletzt in ein Krankenhaus gebracht.

Der Fahrer des weißen Transporters überlebte das Unglück nicht.

Der Fahrer des weißen Transporters überlebte das Unglück nicht.

Foto: Michael-Günther Bölsche
 

Die Autobahn ist in beide Richtungen voll gesperrt. „Die Aufräumarbeiten werden noch Stunden dauern“, sagte der Polizeisprecher. Autofahrer werden zwischen Wittenburg und Zarrentin auf die Landstraße umgeleitet. In Richtung Berlin über die U1 und in Richtung Hamburg über die U10. Hier geht es aktuell aber nur sehr stockend voran. Wir empfehlen, wenn möglich auf die B5 auszuweichen und in Richtung Hamburg die A24 bereits an der Abfahrt Hagenow zu verlassen.

Einige der Neuwagen wurden aus dem Transporter geschleudert.
Einige der Neuwagen wurden aus dem Transporter geschleudert. Foto: Michael-Günther Bölsche
 

Der Sachschaden ist indes immens, denn der die zehn neuen Autos, die der Autotransporter geladen hatten, sind Schrott. Insgesamt sechs von Ihnen wurden bei dem Crash vom Transporter geschleudert und landeten auf beiden Fahrspuren.

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