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Niedersachsen und Hessen : Mindestens neun Tote bei zwei schweren Verkehrsunfällen

vom

Ein riskantes Überholmanöver, nasse Straßen: Mindestens neun Menschen starben in der Nacht zu Donnerstag bei schweren Verkehrsunfällen in Hessen und Niedersachsen. Darunter auch fünf Jugendliche, die zu schnell unterwegs waren.

shz.de von
erstellt am 19.Sep.2013 | 13:48 Uhr

Bei schweren Unfällen in Niedersachsen und Hessen sind in am Mittwochabend und am frühen Donnerstagmorgen mindestens neun Menschen tödlich verunglückt. Regennasse Straßen, überhöhte Geschwindigkeit und ein riskantes Überholmanöver gelten als Ursachen. Am Teutoburger Wald in Niedersachsen starben dabei vier junge Menschen im Alter zwischen 16 und 19 Jahren.

Die Teenager waren am Mittwochabend zu fünft im Auto unterwegs, als das Unglück geschah. Auf regennasser Straße geriet das Fahrzeug ins Schleudern und stieß mit einem entgegenkommenden Transporter frontal zusammen. Das Auto wurde nach Angaben der Polizei bei dem Zusammenstoß auseinandergerissen.

„Mit hoher Wahrscheinlichkeit war die Unfallursache nicht angepasste Geschwindigkeit bei regennasser Fahrbahn“, sagte ein Polizeisprecher. An der Unfallstelle gilt eine Geschwindigkeitsbegrenzung von Tempo 70.

Drei Männer zwischen 18 und 19 Jahren starben nach der Kollision laut Angeben des Polizeisprechers noch an der Unfallstelle in der Nähe der niedersächsischen Stadt Dissen. Ein 17-Jähriger starb auf dem Weg ins Krankenhaus, ein 16 Jahre altes Mädchen überlebte den Unfall schwer verletzt.

Mindestens fünf Menschen sind bei einem Frontalzusammenstoß eines Autos mit einem Lastwagen in Hessen ums Leben gekommen. Bei dem Unfall auf der Bundesstraße 260 bei Heidenrod-Mappershain wurde der Pkw so stark zerstört, dass die Polizei die Zahl der Insassen zunächst nicht nennen konnte. Der Fahrer eines roten 3er-BMWs verursachte vermutlich durch ein riskantes Überholmanöver die Kollision am Donnerstagmorgen. Er flüchtete und wurde gesucht.

Nach ersten Angaben der Polizei hatte der BMW-Fahrer gegen 8.00 Uhr den Transporter auf der Fahrt Richtung Wiesbaden überholt. Das Manöver brachte einen entgegenkommenden Peugeot aus Offenbach, der mit mindestens fünf Personen besetzt war, in Bedrängnis. Der Wagen geriet beim Ausweichmanöver ins Schleudern und prallte auf der Gegenfahrbahn frontal gegen den Lastwagen.

Nach Polizeiangaben starben vier Insassen noch an der Unfallstelle. Eine fünfte Person wurde aus dem Wrack befreit und ins Krankenhaus geflogen, wo sie später starb. Auch der Fahrer des Transporters wurde verletzt.

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