zur Navigation springen

Country-Musik Konzert in den USA : Mindestens 50 Tote und 400 Verletzte nach Schüssen in Las Vegas

vom

Die Polizei teilt mit, sie hätte den mutmaßlichen Täter getötet. Seine Begleiterin wurde ebenfalls gefunden.

shz.de von
erstellt am 02.Okt.2017 | 14:00 Uhr

Las Vegas | Ein Todesschütze hat bei einem Musikfestival in der US-Touristenmetropole Las Vegas mindestens 50 Menschen umgebracht und mehr als 400 verletzt. Das teilte die Polizei am Montag im Bundesstaat Nevada mit. Nie zuvor in der Kriminalgeschichte der USA kamen bei einem derartigen Verbrechen mehr Menschen ums Leben.

Laut Polizei feuerte der Schütze am Sonntag gegen 22 Uhr (Ortszeit) vom 32. Stockwerk eines Hotel an der berühmten Casino-Meile aus auf Besucher des Konzerts. Zur Tatzeit sollen rund 30.000 Besucher dort gewesen sein. Die Polizei berichtete weiter, sie habe den mutmaßlichen Täter gefunden. Der Mann habe sich vermutlich das Leben genommen, teilte die Polizei mit. Es soll sich um den 64 Jahre alten Stephen Paddock handeln. „Wir glauben, dass es ein Einzeltäter ist. Ein einsamer Wolf“, sagte Bezirks-Sheriff Joe Lombardo am Montagfrüh.

Die Polizei suchte zunächst außerdem nach einer Frau, die sich mit dem Todesschützen in einem Hotelzimmer aufgehalten haben soll. Sie sei gefunden worden, teilte die Polizei kurz darauf mit. Sie gilt nicht als mögliche Komplizin, sondern sollte nur befragt werden.

Augenzeugen berichteten, bei dem Konzert seien Hunderte Schüsse gefallen. „Wir krochen über Tote“, sagte die Konzertbesucherin Cari Copeland Pearson. Sie habe Schüsse gehört, vermutlich aus einem automatischen Gewehr. Nachdem sie die Schüsse gehört hätten, seien sie zunächst in Deckung gegangen und dann geflüchtet.

Eine Polizistin geht hinter einem Polizeifahrzeug in Deckung.
Eine Polizistin ist hinter einem Polizeifahrzeug in Deckung gegangen. Foto: John Locher

Die Polizei rief die Bevölkerung über Twitter dazu auf, die Gegend nahe der bekannten Casino-Meile und dem Flughafen zu meiden.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen