Loveparade: Keine Ermittlungen gegen Duisburgs Bürgermeister

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19. Januar 2011, 11:31 Uhr

Duisburg | Gegen den Duisburger Oberbürgermeister Adolf Sauerland (CDU) wird im Fall der Loveparade-Katastrophe nicht ermittelt. Das gilt auch für den Chef der Veranstalterfirma Lopavent, Rainer Schaller. Unter den 16 Verdächtigen, gegen die die Staatsanwaltschaft Duisburg jetzt ermittelt, sind elf Mitarbeiter der Stadtverwaltung, vier von Lopavent und einer von der Polizei.

Sauerland sagte, dass städtische Mitarbeiter keine Amtspflichten verletzt hätten. Er werde alles tun, um seine Kollegen in der Stadtverwaltung zu unterstützen. Bislang hatten sich die Ermittlungen "gegen Unbekannt" gerichtet. Bei einem Gedränge am Rande der Technoparade waren am 24. Juli 2010 und in den Tagen danach 21 Menschen ums Leben gekommen, mehr als 500 junge Leute erlitten teilweise schwere Verletzungen.

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