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"Tengri" : Liebesdrama im Herzen Zentralasiens

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Ein Liebespaar flieht durch Zentralasien: Steppen, Täler, weites Land. Der französische Film "Tengri" ist vor allem wegen der Naturaufnahmen sehenswert.

shz.de von
erstellt am 18.Aug.2009 | 07:26 Uhr

Tengri heißt der Himmelsgott im Glauben der Völker Zentralasiens und gab dem Filmerstling der französischen Regisseurin Marie Jaoul de Poncheville wohl seinen Namen. Der Film basiert auf der Liebesgeschichte "Dshamilja" des kirgisischen Schriftstellers Tschingis Aitmatow. Er erzählt ein Einzelschicksal vor dem Hintergrund der sich aus den Trümmern des Sowjetreiches neu bildenden Nationen. Der junge Kasache Temür kann sich von seiner Arbeit als Fischer am Aralsee nicht mehr am Leben halten. Er kehrt in sein Heimatdorf Ail in den Bergen Kirgisiens zurück und findet es völlig verändert vor. Fast alle Männer haben den Ort verlassen, zurück geblieben sind die Kinder und Frauen und die alten Männer. Er verliebt sich in die junge verheiratete Amira. Die beiden beschließen zu fliehen - über Berge, durch Täler, Steppen und Städte wollen sie in eine neue Welt gelangen, für sie beide das Paradies. Der Streifen besticht vor allem durch seine Naturaufnahmen.
Tengri, Frankreich/Deutschland 2008, 110 Min., FSK o. A., von Marie Jaoul de Poncheville, mit Albina Imashewa, Hélène Patarot, Elim Kalmuratow

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