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Lesen üben mit Eltern: Ein Vertrag kann Kinder motivieren

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Frankfurt/Main (dpa/tmn) - Für einige Kinder ist es eine Leidenschaft - für andere eine Qual: Lesen ist nicht jedermanns Sache. Muss das Kind Buchstaben erst mühsam entziffern, dann kann etwas Übung und gegenseitiges Vorlesen mit den Eltern den Nachwuchs motivieren.

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erstellt am 23.Mai.2013 | 11:33 Uhr

Frankfurt/Main (dpa/tmn) - Für einige Kinder ist es eine Leidenschaft - für andere eine Qual: Lesen ist nicht jedermanns Sache. Muss das Kind Buchstaben erst mühsam entziffern, dann kann etwas Übung und gegenseitiges Vorlesen mit den Eltern den Nachwuchs motivieren.

Leseschwache Kinder brauchen die Unterstützung ihrer Eltern. Es reicht schon aus, wenn Mutter oder Vater fünf Tage in der Woche zehn bis fünfzehn Minuten gemeinsam mit Sohn oder Tochter lesen. Für Kinder ist es oft motivierend, das Ganze in einem Lesevertrag schriftlich festzuhalten. Darauf weist der Grundschulverband in Frankfurt hin. In dem Vertrag kann zum Beispiel einfach stehen: «Wir verpflichten uns, zwölf Wochen lang mindestens fünfmal in der Woche zehn Minuten gemeinsam zu lesen.»

Erwachsene und Kinder können sich gegenseitig etwas vorlesen und danach darüber sprechen. Die Lektüre sollte sich der Nachwuchs selbst aussuchen dürfen, auch wenn es zum wiederholten Mal dasselbe ist.

Eltern lassen das Kind am besten selbst das Tempo bestimmen und die Seiten umblättern. Gut ist es, eine gemütliche Leseecke zu haben. Aber das ist kein Muss: Vorlesen funktioniert auch im Zug oder im Wartezimmer. Durch kurze Leseabschnitte machen Kinder schnell Fortschritte. Am besten wird das Vorlesen auf nachmittags oder abends geschoben. Das gibt Kindern nicht das Gefühl, es sei Teil ihrer Hausaufgaben.

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