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"Lauras Stern und der geheimnisvolle Drache Nian" : Laura und ihr Stern entdecken die Freundschaft

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"Lauras Stern und der Drache Nian" ist bereits das zweite Laura- Abenteuer, das Thilo Graf Rothkirch und Maya Gräfin Rothkirch ins Kino bringen.

Wie aufregend: Laura fliegt mit ihrer ganzen Familie nach China. In der Hauptstadt Peking soll ihre Mutter zum chinesischen Neujahrsfest ein Cello-Konzert geben. Die einzige Sorge des Mädchens: Wie soll ihr bester Freund, der Stern, unbemerkt von den Sicherheitsleuten bis in das ferne Land reisen? Doch als treuer Begleiter fliegt er einfach neben dem Flugzeug her, bis er von einer Wolke erwischt wird - und mitten in der Mongolei abstürzt. Die kleine Ling-Ling findet den leblosen Stern und nimmt ihn mit. Eine Geschichte um Freundschaft, Mut und das Zusammentreffen zweier Kulturen beginnt. Kurzum "Lauras Stern und der geheimnisvolle Drache Nian" hat alles, was wahre Fans von den Laura-Geschichten erwarten.
Denn natürlich kommt es am Anfang zwischen Ling-Ling und Laura zum Streit. Beanspruchen doch beide den Stern für sich. Doch dann prallt der Stern in der Oper von Peking gegen den riesigen Pappmaché-Drachen Nian und erweckt ihn somit zum Leben. Nian wird schnell zum Freund der beiden Mädchen, doch er hat einen unheilvollen Auftrag: Der alten Legende nach muss Nian in der Neujahrsnacht unter den Menschen Angst und Schrecken verbreiten. Und dann ist da noch ein Wolke, die droht, die Sterne für immer zu verdunkeln. Aber Ling-Ling und Laura überwinden ihre Furcht, fliegen auf Nians Rücken in den Himmel und bewahren die Sterne vor der Finsternis. Also kann Lauras Stern auch in Zukunft für alle und insbesondere für Laura strahlen.
Knallbunte Bilder in chinesischer Kulisse
"Lauras Stern und der Drache Nian" ist bereits das zweite Laura- Abenteuer, das die Produzenten Thilo Graf Rothkirch und Maya Gräfin Rothkirch auf die Kinoleinwand bringen. Mit "Lauras Stern" (2004), der Verfilmung des gleichnamigen Kinderbuchs von Klaus Baumgart, hatten die beiden 2005 den Deutschen Filmpreis für den besten Kinder- und Jugendfilm bekommen. Und wieder setzt das Produzenten-Duo in ihrem neuen Animationsfilm, der stark an japanische Manga-Comics erinnert, auf knallbunte Bilder, die dank der chinesischen Kulissen noch etwas farbenprächtiger daherkommen, eine Geschichte über Freundschaft und die Kraft der Fantasie. Denn wie in allen Laura- Büchern sehen und spüren nur die Kinder die Macht des Sterns, so dass die Grenzen zwischen der Realität und der Kraft von Träumereien fließend sind.
Die Wahl der Rothkirchs, die Geschichte in China anzusiedeln - eine Buchvorlage von Baumgart gibt es nicht - ist dabei durchaus gewagt. Das ferne Land mutet doch vielen Kindern allzu fremd an. Der zunächst furchterregende Drache Nian versetzt zwar nur die ganz Kleinen hier und da in Schrecken und sorgt bei den Älteren für begeistertes Kinderlachen, doch zieht dieses Laura-Abenteuer wohl nicht alle kleinen Fans der sonst mit sehr alltäglichen Problemen kämpfenden Heldin in seinen Bann.

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erstellt am 22.Sep.2009 | 02:34 Uhr

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