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Osterbruch bei Cuxhaven : Landwirt schießt auf Tierarzt und wird festgenommen

vom

Der Mitarbeiter des Veterinäramts wurde schwer verletzt. Erinnerungen an einen ähnlichen Fall in SH werden wach.

shz.de von
erstellt am 01.Feb.2017 | 15:21 Uhr

Osterbruch | Auf einem Bauernhof in Osterbruch im Landkreis Cuxhaven (Niedersachsen) ist am Mittwoch ein Mitarbeiter des Veterinäramtes durch einen Schuss schwer verletzt worden. Nach ersten Ermittlungen der Polizei hat ein Landwirt auf den Tierarzt geschossen.

Die Behörde wollte bei dem Bauern Schafe und Rinder abholen, da sie nicht artgerecht gehalten wurden, sagte ein Polizeisprecher. Der schwer verletzte Veterinär kam mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus, der 55 Jahre alte Landwirt wurde festgenommen.

Über den Vorfall  berichteten zuerst die „Cuxhavener Nachrichten“. Demnach handelte es sich um eine kleine Viehherde. Der Landwirt soll die Waffe, mit der er schoss, im Haus aufbewahrt haben. Bei dem Verletzten soll es sich um den Leiter des Veterinäramtes des Landkreises handeln.

Der Vorfall erinnert an die Amokfahrt eines Bauern im Kreis Plön im vergangenen Jahr. Der wütende Landwirt hatte mit seinem Trecker mehrere Autos gerammt, darunter fünf Polizeifahrzeuge. Auch hier war der Grund der Besuch von Veterinären auf dem Hof. Sie hatten den Rindern des Mannes Ohrmarken verpassen wollen. Der damals 53-Jährige kam nach dem Vorfall in die Psychiatrie.

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