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illegale Wilderei : Kriminelle handeln mit Tausenden Tier- und Pflanzenarten

vom

Die UN haben herausgefunden, dass das Ausmaß von Wilderei und illegalem Verkaufs von Tieren und Pflanzen größer als befürchtet ist.

shz.de von
erstellt am 24.Mai.2016 | 16:20 Uhr

Der erste globale Bericht des UN-Büros zur Drogen- und Verbrechensbekämpfung (UNODC) ist veröffentlicht worden. Er zeigt, dass viel mehr Arten vom illegalen Handel und von Wilderei betroffen sind, als vermutet. Die Kontrolle darüber habe die organisierte Kriminalität, heißt es.

Für den am Dienstag in Wien veröffentlichten „World Wildlife Crime Report“ wertete UNODC Daten von Naturschutzorganisationen sowie der Weltzollorganisation (WCO) zu mehr als 167.000 Beschlagnahmen im Zusammenhang mit Wildlife-Kriminalität in 120 Ländern aus. Sie zeigten, dass nicht allein das Überleben ikonenhafter Tiere wie Tiger, Elefant und Nashorn von grenzüberschreitend agierenden Banden bedroht ist. Fast 7000 Spezies seien betroffen. Zahlen zu Profiten des illegalen Handels nennt UNODC in der Studie nicht.

Die Wilderei und der Schmuggel von Tieren und Pflanzen, die unter anderem zu Modeartikeln, Nahrung oder Möbeln verarbeitet oder als Haustiere gehalten werden, sei nicht nur eine Gefahr für die Umwelt, erklärte UNODC-Leiter Juri Fedotow. Er schüre auch Konflikten an. Zur Bekämpfung müssten viele Staaten unter anderem Gesetzeslücken schließen und Verbote entschlossener durchsetzen.

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