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Hochschulen : Klug in Kürze - Ein ABC für Erstsemester

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Audimax, Career Service oder Immatrikulation: An Fachbegriffen herrscht an Hochschulen kein Mangel. Doch die meisten können innerhalb kürzester Zeit mitreden. Hier kommen die wichtigsten Uni-Begriffe zum Einprägen.

shz.de von
erstellt am 12.Sep.2013 | 09:22 Uhr

Vor dem Uni-Start haben die meisten vom Audimax noch nie etwas gehört. Doch kaum sind sie an der Uni angekommen, scheint es nur noch darum zu gehen. Doch keine Sorge: Nach den ersten Tagen haben die meisten Erstsemester den Uni-Sprachgebrauch schon gut drauf. Hier kommen die wichtigsten Begriffe.

Asta:Der allgemeine Studierendenausschuss (Asta) vertritt die Interessen der Studenten einer Hochschule. Die neuen Bundesländer haben statt des Astas einen Studentenrat.

Audimax: Das Auditorium maximum ist der größte Hörsaal an einer Universität. Zumindest die Erstsemester der Massenfächer wie Betriebswirtschaftslehre bekommen ihn meist als Erstes zu Gesicht. Im Audimax hören sie die Einführungsvorlesungen, erklärt Stefan Grob vom Deutschen Studentenwerk (DSW).

Bafög:Studenten, die für ihren Lebensunterhalt nicht genug Geld von ihren Eltern bekommen, können Hilfe vom Staat in Anspruch nehmen - das sogenannte Bafög. Der aktuelle Höchstsatz für Studenten beträgt derzeit 670 Euro pro Monat.

Career Service:Im ersten Semester denken Studenten vermutlich nicht sofort an ihre spätere Karriere. Trotzdem lohnt es sich schon einmal zu wissen, dass es an vielen Unis spezielle Angebote zum Thema Berufseinstieg gibt.

Credit Points: Für eine erfolgreiche Teilnahme an einem Modul bekommen Studenten Credit Points. Wie viel Arbeit ein Modul macht, können Studierende an der Anzahl der Credit Points ablesen. Einer entspricht der Arbeitszeit von circa 25 bis 30 Stunden.

E-Communication:Unterlagen aus Vorlesungen und zum Teil auch aus Lehrbüchern stellen Dozenten auf verschiedenen Lernplattformen wie Ilias zur Verfügung. Über das HIS-LSF - kurz für: Lehre, Studium, Forschung - melden sich Studenten für Vorlesungen und Seminare an und können ihre erbrachten Leistungen einsehen.

Erasmus: Morgens auf dem Weg zur Uni einen Blick auf den Eiffelturm werfen: Studierende, die ein anderes Land kennenlernen möchten, können das Erasmus-Stipendium in Anspruch nehmen. Stipendiaten müssen im Ausland keine Studiengebühren zahlen und bekommen für einen Studienaufenthalt eine monatliche Förderung von bis zu 300 Euro.

Immatrikulation:Das Wort Matrikel kommt aus dem lateinischen und bedeutet amtliches Personenverzeichnis. An der Universität werden in dem Verzeichnis immatrikulierte Studenten registriert. Sie bekommen daraufhin eine Nummer zugewiesen, die sie während ihres ganzen Studiums behalten.

Mensa:Sie sorgt für das leibliche Wohl der Studenten - genießt aber mit ihrem Essenangebot nicht bei allen Studenten einen guten Ruf. Die Studentenzeitschrift «Unicum» prämiert jedes Jahr die besten Mensen. Angehende Studenten der Rostocker Uni dürfen sich freuen. Beim letzten Mal gewann ihre Mensa den Titel.

Module:Früher gab es Magister und Diplom und damit zwei große Prüfungen: für das Grundstudium und für den Abschluss. Seit der Umstellung der Studiengänge auf Bachelor und Master sehen Studienpläne kontinuierliche Modulprüfungen vor. Die einzelnen Module bestehen aus inhaltlich abgestimmten Kursen.

Wohnheim:Studentenwohnheime bieten Studierenden Zimmer zu sehr günstigen Preisen. Ein Zimmer kostet dort im Bundesdurchschnitt 240 Euro. Doch nur jeder zehnte Student bekommt dort laut der Sozialerhebung des DSW einen Platz.

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