Kindern Wertschätzung für Lebensmittel beibringen

 Reste verwerten statt sie wegzuwerfen: Kinder lernen die Wertschätzung für Lebensmittel von ihren Eltern. Foto: Daniel Karmann
Reste verwerten statt sie wegzuwerfen: Kinder lernen die Wertschätzung für Lebensmittel von ihren Eltern. Foto: Daniel Karmann

Bonn (dpa/tmn) - Oft gammelt das Pausenbrot tagelang im Rucksack vor sich hin und landet dann im Müll. Damit Kinder den Wert von Lebensmitteln schätzen lernen, sind die Eltern gefragt.

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12. August 2013, 11:33 Uhr

Bonn (dpa/tmn) - Oft gammelt das Pausenbrot tagelang im Rucksack vor sich hin und landet dann im Müll. Damit Kinder den Wert von Lebensmitteln schätzen lernen, sind die Eltern gefragt.

In Bezug auf Lebensmittel können Eltern ihrem Nachwuchs ein Vorbild sein und Reste verwerten, statt sie wegzuwerfen. Nudeln und Kartoffeln vom Vortag lassen sich beispielsweise mit Dressing, Würstchen und Gemüseresten zu Salaten mischen. Darauf weist die Initiative «Zu gut für die Tonne!» des Bundesverbraucherministeriums hin.

Außerdem hilft es, wenn Eltern mit ihren Kindern genau besprechen, was und wie viel diese mitnehmen wollen. Wichtig dabei: Das Pausenbrot muss zum Wetter passen. Frischwurst zum Beispiel wird an heißen Tagen durch Milchsäurebakterien schmierig, Mayonnaise darf wegen der Salmonellengefahr nicht aufs Brot. Einen besseren Belag ergibt ein Mix aus Frischkäse, Kräutern und geraspelter Möhre. Ein Salatblatt zwischen den Brotscheiben verhindert, dass das Sandwich durchweicht.

Initiative «Zu gut für die Tonne!»

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