Kannibalismus in Sibirien: Jäger essen Kameraden

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17. August 2013, 07:26 Uhr

Moskau | Während einer viermonatigen Odyssee durch die riesige Taiga haben zwei russische Jäger mindestens einen Begleiter getötet und teilweise gegessen. Die Obduktion beweise, dass der Mann erschlagen und seine Leiche zerschnitten worden sei, berichtete die Moskauer Zeitung "Komsomolskaja Prawda" in ihrer gestrigen Ausgabe unter Berufung auf Justizkreise. Den Jägern droht nun eine Anklage wegen Mordes.

Ein Suchtrupp hatte die beiden Männer Ende November 2012 in Sibirien entdeckt. Sie waren im August zur Jagd aufgebrochen und hatten sich mit zwei Kameraden, die sie unterwegs trafen, in der Wildnis verirrt. Bei der Suche nach diesen beiden Begleitern fanden Soldaten in einem Wald der Teilrepublik Jakutien Schädelteile und Menschenknochen. Beim Verhör räumten Die Geretteten ein, Menschenfleisch gegessen zu haben, wie ein Polizeisprecher sagte. Ihr Begleiter sei aber durch einen Unfall gestorben.

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