Kachelmann fordert Schadenersatz

Jörg Kachelmann beim Prozessauftakt im Frankfurter Landgericht.
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Jörg Kachelmann, hier beim Auftakt zum Prozess wegen mutmaßlicher Vergewaltigung im Frankfurter Landgericht, will mehr Geld von der Bild-Zeitung haben, als ihm bereits zugesprochen wurde.

shz.de von
30. Oktober 2013, 16:20 Uhr

Im Schadenersatzprozess von TV-Moderator Jörg Kachelmann gegen seine Ex-Geliebte hat das Landgericht Frankfurt die Öffentlichkeit kurz nach Verhandlungsbeginn ausgeschlossen. Es sei eine persönliche Anhörung der Parteien vorgesehen, dabei könnten auch „absolut geschützte Dinge aus der Intimsphäre“ zur Sprache kommen, sagte der Vorsitzende Richter gestern. Kachelmann erschien in Begleitung seiner drei Anwälte. Nach Einschätzung des Anwalts von Claudia D. könnte es zu einer neuen Beweisaufnahme über die Vergewaltigungsvorwürfe kommen.

In dem Zivilverfahren sind zwei Versuche der gütlichen Einigung gescheitert. Der Fernsehmoderator fordert mehr als 13 000 Euro Schadenersatz von seiner Ex-Geliebten für Gutachten, mit denen er sich im Strafprozess verteidigt hatte.

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