Auf dem Weg zum Einkaufen : Junger Matrose stürzt mit Fahrrad in Rhein und stirbt

Mit Scheinwerfern wird von einem Schiff aus die Unfallstelle ausgeleuchtet, an der der Radfahrer ertrank.
Mit Scheinwerfern wird von einem Schiff aus die Unfallstelle ausgeleuchtet, an der der Radfahrer ertrank.

Er wollte nur zum Einkaufen fahren: Ein junger Matrose stirbt im Mannheimer Hafen, nachdem er mit seinem Rad über die Kaimauer gefahren ist. Wie konnte es dazu kommen?

shz.de von
14. März 2018, 10:01 Uhr

Ein junger Radfahrer ist in der Mannheimer Innenstadt in den Rhein gestürzt und gestorben. Der 17-Jährige war ein Matrose aus den Niederlanden, dessen Schiff im Mannheimer Hafen lag. Das teilte die Polizei mit.

Vor dem Unfall am Dienstagabend war er demnach auf dem Weg zum Einkaufen, als er das Gleis eines Hafenkrans streifte und die Kontrolle über sein Rad verlor. Er stürzte über die etwa fünf Meter hohe Kaimauer in den Rhein.

Möglicherweise prallte er dabei gegen die Mauer oder ein dort befestigtes Boot, hieß es. Eine Schiffsbesatzung entdeckte den leblosen Körper und alarmierte die Rettungskräfte. Die Feuerwehr konnte den Jugendlichen nur noch tot bergen.

Weshalb der 17-Jährige die Kontrolle über sein Fahrrad verlor, war zunächst unklar. Es gebe keinen Hinweis auf Alkoholeinfluss. Eine mögliche Ursache könne auch eine zu schnelle Geschwindigkeit oder Unaufmerksamkeit gewesen sein. «Es handelt sich um einen tragischen Unfall», sagte ein Polizeisprecher.

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