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Geburtstag in Hollywood : Julia Roberts wird 50 – ein Rückblick auf ihre Filmlaufbahn

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Als eine der erfolgreichsten Schauspielerinnen Hollywoods blickt die „Pretty Woman“ auf eine umfangreiche Film-Biographie zurück. Wir stellen die wichtigsten Leinwandstücke ihrer Karriere vor.

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erstellt am 28.Okt.2017 | 09:39 Uhr

Man sieht es ihnen nicht so leicht an, aber selbst Hollywoods Schönheiten bleiben nicht ewig jung. „Everybody's Darling“ Julia Roberts wird am Sonnabend, 28. Oktober, 50 Jahre alt. Zeit, einen Blick zu werfen auf die wichtigsten Filme der „Pretty Woman“, eine der erfolgreichsten Schauspielerinnen aller Zeiten.

Nach dem High-School-Abschluss und verschieden Jobs, unter anderem als Model, startete sie ihre Filmkarriere mit kleinen Rollen in verschiedenen Serien und Filmen. 1988 wurde erstmals ein größeres Publikum auf sie aufmerksam: In „Pizza Pizza – Ein Stück vom Himmel“ spielte sie ein Mädchen, das mit ihren Freunden in einer Pizzeria arbeitet.

In „Satisfaction“ spielte sie das Mitglied einer Rockband auf Tour und der Suche nach Erfolg.

„Magnolien aus Stahl“ von 1989 erzählt die Geschichte von sechs vom Schicksal gebeutelten Frauen, die sich gegenseitig Trost geben. Bei einer Kollegin am Set soll sie sich regelmäßig ausgeweint haben, sie sei schrecklich. Die Kritiker waren anderer Meinung. Julia Roberts erhielt ihre erste Oscar-Nominierung.

Ihren ganz großen Durchbruch feierte Julia Roberts 1990, damals 22 Jahre alt, mit „Pretty Woman“. Der Film sollte ursprünglich gar keine romantische Komödie – oder Rom-Com genannt – werden, sondern das düstere Portrait zweier verzweifelter Menschen, die sich begegnen, aber letztlich doch nicht zusammenfinden. Ohne die Änderung hin zu mehr Leichtigkeit und einem fröhlich-unbeschwerten Ausgang wäre „Pretty Woman“ vermutlich nicht zur erfolgreichsten Rom-Com der Neunziger geworden – und Julia Roberts vielleicht nie so berühmt wie sie es heute ist. Für die Rolle der liebenswerten Prostituierten, die sich in einen unanständig-reichen Geschäftsmann verliebt, erhielt sie ihre zweite Oscar-Nominierung.

Julia Roberts drehte zwar auch immer wieder ernste Filme. Am besten kamen beim Publikum aber immer ihre romantischen Komödien an. So „Die Hochzeit meines besten Freundes“ (1997) ...

„Die Braut, die sich nicht traut“ (1999), in dem sie wieder mit ihrem Filmpartner aus „Pretty Woman“, Richard Gere, zusammenspielte,  ...

... oder „Notting Hill“ (1999). Wie in nahezu allen ihren Filmen spielt sie in den drei Rom-Coms grundsympathische Frauen, die jeder gern hat.

Für einen ihrer ernsten Filme erhielt sie schließlich den Oscar. Als „Erin Brokowich“ (2000) zieht sie als Sekretärin eines Anwalts gegen eine große Firma zu Felde, um diese für die Vergiftung von Trinkwasser zur Rechenschaft zu ziehen. Steven Soderberg führte Regie bei der Verflimung einer wahren Geschichte.

Ebenfalls unter Steven Soderbergs Regie feierte Julia Roberts ihren zweitgrößten Erfolg nach Pretty Woman: „Oceans Eleven“ (2001), eine lockere Gaunerkomödie um eine Gruppe von Kasino-Räubern mit mehr Stars als Story.

„Hautnah“ (2004) schildert eine Vierecksbeziehung zweier Paare ganz und gar unromantisch. Julia Roberts lässt sich als Fotografin Anna zum Fremdgehen verführen.

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