Nach 2:1 gegen England : Island verzeichnet Babyboom nach EM-Erfolg

Islands Ari Freyr Skulason hat es vorgemacht: Neun Monate nach dem EM-Erfolg kam reichlich Nachwuchs auf die Insel.

Islands Ari Freyr Skulason hat es vorgemacht: Neun Monate nach dem EM-Erfolg kam reichlich Nachwuchs auf die Insel.

Ein Arzt deckt auf, was euphorisierte Isländer nach dem historischen EM-Achtelfinale gemacht haben: Babys.

shz.de von
29. März 2017, 10:20 Uhr

Reykjavik | Sie waren die Sieger der Herzen bei der Fußball-EM 2016. Nach dem unerwarteten Erfolg der sympathischen isländischen Mannschaft und dem donnernden Schlachtruf ihrer Fans (wir erinnern uns: „Huh!“) waren wir im vergangenen Sommer alle ein bisschen Island. Doch keinen inspirierte das kleine Fußballmärchen mehr, als die Isländer selbst – die feierten ihren Erfolg so ausgelassen, dass jetzt, neun Monate später, die Hebammen der Insel alle Hände voll zu tun haben.

Am vergangenen Wochenende, genau neun Monate nach dem historischen 2:1 gegen England im EM-Achtelfinale, erblickten offenbar so viele kleine Isländer das Licht der Welt, wie noch nie. Das twitterte der Arzt Ásgeir Pétur Thorvaldsson aus Reykjavik am Montag augenzwinkernd: „Hehehe des Tages: Habe an diesem Wochenende eine Rekordzahl an Periduralanästhesien auf der Geburtsstation gesetzt – neun Monate nach dem 2:1-Sieg gegen England.“

Erst vor rund einer Woche gab das statistische Bundesamt bekannt, dass die Zahl der Isländer sich 2016 um satte 1,8 Prozent vergrößert hat. Am ersten Januar lebten demnach 338.349 Menschen auf der Insel – dort ist also noch reichlich Platz für neue Kolbeinns, Birkirs und Ragnars.

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