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Schlag gegen Terrormiliz : Irakische Truppen befreien Al-Hawidscha vom IS

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Der Islamische Staat verliert im Irak und in Syrien weiter an Boden. Die Stadt war eine der letzten besetzten im Land.

shz.de von
erstellt am 05.Okt.2017 | 11:04 Uhr

Bagdad | Irakische Truppen haben nach eigenen Angaben die nordirakische Stadt Al-Hawidscha von der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) befreit. Der gesamte Bezirk sei befreit, die Einheiten würden weiter vorrücken, teilte der Kommandant der Operation, Leutnant General Abul Amir Jaralla, am Donnerstag mit. Al-Hawidscha war eine der letzten größeren Städte, die im Irak noch unter Kontrolle der Dschihadisten standen. Inzwischen kontrolliert der IS überwiegend nur noch Gebiete im Westen des Iraks.

Auch in Syrien wird die Terrormiliz weiter zurückgedrängt und hat erneut militärische Niederlagen einstecken müssen. Die syrische Armee übernahm nach eigenen Angaben mit der Stadt Akirbat die letzte IS-Hochburg in der zentralsyrischen Provinz Hama. Und in der Stadt Al-Rakka, die als Hauptstadt des IS in Syrien gilt, stieß ein von Kurden angeführtes Bündnis bis in die Altstadt vor und übernahm dort die Kontrolle.

Angesichts des wachsenden Drucks auf die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) warnt der russische Geheimdienst vor der möglichen Gründung eines neuen globalen Terrornetzwerks. Da der IS in Syrien und im Irak so gut wie besiegt sei, sei dies das strategische Ziel der Anführer mehrerer Terrorgruppen, sagte Alexander Bortnikow, Direktor des Inlandsgeheimdienstes FSB, am Mittwoch im südrussischen Krasnodar.

„Derzeit läuft eine Umverteilung der Kräfte und Mittel durch die Anführer der internationalen Terrororganisationen“, sagte Bortnikow bei einem Treffen der russischen Sicherheitsorgane. Die Gruppen hätten vor allem instabile Regionen im Blick und könnten dort neue Krisenherde schaffen.

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