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Technik : Internet für unterwegs und zu Hause: Neue Technik-Produkte

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Mit Tablets kann man unterwegs bequem surfen. Oder auch telefonieren, wie Huawei zeigt. Natürlich kann man auch Filme darauf sehen. Ein besonderes Erlebnis wird das mit der Kinobrille von Sony. Diese und weitere Technik-Neuheiten hier im Überblick:

shz.de von
erstellt am 13.Sep.2013 | 14:16 Uhr

Tablets und Handys mit Android 4.2 von Archos

Archos hat neue Tablets und Smartphones mit Android 4.2 angekündigt. Das neue Tablet-Flaggschiff mit Vierkern-CPU und hochauflösendem 9,7-Zoll-IPS-Display (2048 mal 1536 Pixel) heißt 97b Platinum, wie der Hersteller mitteilt. Beim 101xs2 mit 10,1-Zoll-HD-Display kommt ebenfalls ein Vierkern-Prozessor zum Einsatz. Es wird wie sein Vorgänger 101xs mit einer Coverboard genannten Kombination aus Abdeckung und Tastatur geliefert. Geräte der neuen Xenon-Serie bieten als Besonderheit UMTS-Module. Zudem sollen Spezial-Tablets namens ChildPad und GamePad erscheinen. Das neue Smartphone-Flaggschiff von Archos heißt 50 Oxygen und ist unter anderem ausgestattet mit Full-HD-Display, 13-Megapixel-Kamera, 16 Gigabyte Speicher und Vierkern-CPU. Neue Handys soll es auch in der Einsteiger-Serie Titanium geben: Das günstigste Gerät ist ein Vier-Zoll-Smartphone mit Zweikern-CPU, 5-Megapixel-Kamera und zwei SIM-Kartenslots für 99 Euro. Weitere Preise, Details und Verfügbarkeiten hat der Hersteller noch nicht bekanntgegeben.

Sieben Zoll am Ohr: Huawei-Tablet zum Telefonieren

Das neue MediaPad 7 Vogue von Huawei ist nicht nur ein Tablet für Spielen und Surfen, sondern lässt sich auch zum Telefonieren verwenden. In dem 9,5 Millimeter dicken und 330 Gramm schweren Gerät arbeitet ein 1,2 Gigahertz schneller Prozessor mit vier Kernen, das sieben Zoll große Display zeigt 1024 mal 600 Pixel. Als Betriebssystem dient Android 4.1 (Jelly Bean), surfen kann der Nutzer per WLAN und UMTS. Für 249 Euro ist das Tablet mit Telefon ab sofort erhältlich. Zeitgleich kommt für 30 Euro weniger das beinahe identische MediaPad 7 Youth auf den Markt. Allerdings kann der Nutzer damit nicht telefonieren. Außerdem muss er sich mit einem Zweikernchip zufriedengeben, der 1,6 Gigahertz leistet.

Kinobrille von Sony braucht keine Steckdose

Sony bringt im Oktober eine neue Videobrille für privaten Filmgenuss auf den Markt. Dank einer mitgelieferten Akkubox kommt die HMZ-T3W auch ohne Steckdose aus. Der Energiespender soll genug Strom für drei Stunden Dauerbetrieb liefern. Die Videobrille hat eingebaute Kopfhörer und zwei OLED-Bildschirme mit einer Auflösung von je 1280 mal 720 Pixeln (HD Ready) und gibt auch 3D-Filme wieder. Inhalte können entweder direkt per HDMI-Anschluss oder drahtlos von der mitgelieferten Dockingstation übertragen werden. Die HMZ-T3W wiegt etwa 320 Gramm, die Akkueinheit bringt weitere 210 Gramm auf die Waage. 1299 Euro müssen Nutzer für das Gerät bezahlen.

ZTE-Smartphone mit großem Display und wenig Pixeln

4,5 Zoll für 149 Euro: ZTE hat sein neues Smartphone Blade G vorgestellt. Im Gegensatz zum Vorgänger Blade 3 bietet es vor allem ein größeres Display. Allerdings sind auf dem 4,5 Zoll großen Touchscreen auch nur 854 mal 480 Pixel zu sehen. Neu ist auch der Zweikernprozessor mit 1,2 Gigahertz, dazu gibt es eine 5-Megapixel-Kamera und Android 4.1 (Jelly Bean). Der interne, vier Gigabyte große Speicher lässt sich per SD-Karte erweitern. Das 9,8 Millimeter dicke und etwa 140 Gramm schwere Blade G ist ab sofort für 149 Euro in Deutschland erhältlich.

Zyxel und Buffalo bringen ac-Router auf den Markt

Immer mehr Hersteller bringen Router auf den Markt, die den schnellen WLAN-Standard 802.11ac unterstützen. Insgesamt drei neue Modelle haben Buffalo Technology und Zyxel angekündigt. Buffalo verkauft die Router als AirStation WZR-1750DHP und WZR-1166DHP. Ersterer erreicht über das 5-Gigahertz-Band theoretisch Geschwindigkeiten von 1300 Megabit pro Sekunde (MBit/s), über die 2,4-Frequenz sind immerhin noch 450 MBit/s drin. 160 Euro werden dafür fällig. Der 1166DHP ist 30 Euro günstiger und funkt ebenfalls auf beiden Frequenzen, allerdings nur mit 866 und 300 MBit/s. Zyxels NBG6716 erreicht dagegen in der Theorie die gleichen Geschwindigkeiten wie der WZR-1750DHP. Darüber hinaus verwendet der Router, der 215 Euro kosten soll, eine spezielle Technologie, die verschiedene Arten von Daten erkennt und die Bandbreite optimal darauf verteilt. Die Buffalo-Geräte haben dagegen drei verschiedene Modi, mit denen sie sich nicht nur als Router, sondern zum Beispiel auch als sogenannter Extender für ein bestehendes WLAN verwenden lassen. Alle drei neuen Modelle stehen ab sofort im Handel.

Neue Leica-Kompaktkamera mit WLAN und NFC

Leica nimmt eine neue Edelkompakte ins Programm auf. Die C soll nach Angaben des Herstellers das erste Modell einer neuen Produktreihe sein. Sie verfügt über ein DC-Vario-Summicron-Objketiv (f/2,8-f/5,9) mit siebenfachem optischen Zoom, einem elektronischen Sucher (200 000 Pixel) sowie WLAN und NFC zur schnellen Kopplung mit Smartphones oder Tablets. Der 1/1,7-Zoll große Bildsensor weist 12,1 Millionen Pixel auf. In den Farben Gold oder Schwarz ist die rund zehn mal sechs mal drei Zentimeter kleine und 173 Gramm leichte Leica C ab Oktober für 600 Euro verfügbar. Zum Lieferumfang gehört auch die Fotosoftware Photoshop Lightroom 5.

«Funkknochen» von Binatone

Der «Funkknochen» kehrt zurück: Hersteller Binatone hat ein GSM-Handy im Design der ersten Mobiltelefone der 80er Jahre angekündigt. Mit «The Brick» kann man entweder direkt telefonieren oder es per Bluetooth mit anderen Smartphones koppeln und als auffälliges Handset nutzen. Neben einer Freisprechfunktion gehören ein MP3-Player mit Micro-SD-Kartenslot, ein Radio, ein 1,8 Zoll kleines Farbdisplay und eine LED-Taschenlampe zur Ausstattung. Außerdem kann «The Brick» andere Smartphones oder Tablets aufladen. Mit Ladeschale soll das Handy 100 Euro kosten. Einen Termin für den Verkaufsstart nannte Binatone noch nicht.

Premium-Receiver von Pioneer

Pioneer bringt drei neue Mehrkanalreceiver auf den Markt. Der Hersteller bezeichnet die Geräte SC-LX87, -LX77 und -LX57 selbst als Premium-Modelle, erstmals vorgestellt werden sollen sie auf der IFA in Berlin (Publikumstage: 6. bis 11. September). Bei allen drei Receivern handelt es sich um 9.2-Kanal-Modelle, die auf jedem Kanal 240 bis 260 Watt Leistung liefern. Mit einer kostenlos erhältlichen iOS- und Android-App kann der Nutzer verschiedene Zonen einrichten und so mit einem Receiver mehrere Räume beschallen. Die Receiver sind besonders für anspruchsvolle Nutzer gedacht, die verlustfreie Audioformate wie FLAC, AIFF oder DSD wiedergeben wollen. Das Spitzenmodell SC-LX87 kostet zum Verkaufsstart 2499 Euro, der SC-LX77 1799 Euro und der SC-LX57 1499 Euro.

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