Zwischen Hamburg und Berlin : ICE kollidierte mit Oberleitung – 700 Reisende an Bord

Der Bahnhof in Wittenberge – auch dort stranden Passagiere eines ICE.

Der Bahnhof in Wittenberge – auch dort stranden Passagiere eines ICE.

Die Passagiere saßen in dem havarierten ICE drei Stunden lang fest.

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05. Oktober 2018, 19:23 Uhr

Hagenow-Land/Pritzier | Der Bahnverkehr auf der ICE-Strecke zwischen Hamburg und Berlin läuft wieder normal. Die Verbindung sei nach einer Störung vom Freitagabend zwar weiterhin nur eingleisig befahrbar, dies habe aber keine Auswirkungen für die Reisenden, teilte ein Sprecher der Deutschen Bahn am Samstagmorgen mit.

Ursache der Einschränkungen war ein Oberleitungsschaden in Mecklenburg-Vorpommern gewesen: Ein ICE war bei Hagenow in herabhängende Teile einer Oberleitung gefahren. Daraufhin hatte nach Bahnangaben der Strom abgestellt werden müssen. 700 Menschen saßen in dem havarierten ICE drei Stunden lang fest – und das ab dem Abend im Dunkeln. Der Fernverkehr auf der Strecke Berlin-Hamburg musste in beiden Richtungen über Uelzen umgeleitet werden. Auch die Strecke Hamburg-Schwerin-Rostock war betroffen.

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