Tag Sechs im Dschungelcamp : IBES 2018: Giuliana verlässt das Camp

Guiliana sagt den berüchtigten Satz, Matthias fliegt buchstäblich zu den Sternen und Tina fürchtet um den Notdurft des Teams.

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25. Januar 2018, 07:17 Uhr

Natascha baut eine Wäscheleine und weckt damit Ängste bei Tina. Dabei ist die wiederum schon mit Vorwürfen von Jenny gut bedient. Matthias muss abermals in die Prüfung. Das war Tag 6 im  Dschungelcamp 2018.

„Ich bin ein Star...“

MG RTL D/Stefan Menne
 

„... holt mich hier raus“. Nach diesem berühmten Satz von Giuliana Farfalla waren es nur noch elf Kandidaten im Dschungel. Giuliana hat genug vom Urwaldleben. Aber warum? Begleitet von einem Kichern, fällt ihre Antwort eher ernüchternd aus. „Ja, weil ich halt gemerkt hab, ich kann nicht mehr“. Währendessen schwingt sie lässig ihren Fächer und kichert weiter verlegen. „Es ist nicht meine größte Stärke zu sprechen und deshalb bin ich ja auch Model geworden.“

Und viel mehr hat Giuliana dann auch nicht zu sagen, trotz hartnäckigen Nachfragen der anderen Campbewohner. Am Ende vergräbt sie das Gesicht ganz in ihrem Fächer und verdrückt das ein oder andere Tränchen. Auf Wiedersehen, Giuliana. Und: Nach „Germany‘s Next Topmodel“, Playboy-Auftritt und nun Dschungelcamp kann man auch wohl getrost sagen: bis bald.

Ansgar: Aufgeben ist ein bisschen wie sterben

Das Team ist derweil unterschiedlicher Meinung, was den verfrühten Ausstieg von Giuliana angeht. Matthias Mangiapane drückt sein vollstes Verständnis aus – wer könnte schließlich besser das Leiden eines Campbewohners nachfühlen, als Matthias nach seinen zahlreichen Dschungelprüfungen. Sydney Youngblood sieht sich derweil um seinen Auftritt bestohlen: „Ich wollte vor dir gehen“. Ansgar Brinkmann ist wenig wohlwollend. „Aufgeben ist ein bisschen wie sterben“, lautet seine gewohnt klare Ansage. „Und wer will schon sterben?“.

Vom „weißen Brasilianer“ wird man die verheißungsvollen acht Worte wohl nicht so schnell hören. Im Gegenteil: Ansgar würde sich selber gerne in den Dschungelprüfungen beweisen und appelliert indirekt an die Zuschauer, ihm diese Chance doch nun endlich mal zu ermöglichen. Müsste das Team diese Entscheidung fällen, würden sie Matthias sicher mal frei geben, glaubt er. „Dann geh ich da rein. Das ist doch auch Abwechselung“, sagt er selbstbewusst in die Kamera.

Höhenangst?

Matthias hat derweil genug von Dschungelprüfungen. Nach lautstarken Protesten („eine Unverschämtheit“) muss er 30 Meter über dem Dschungelboden nach Sternen jagen. Bei seiner nunmehr sechsten Prüfung sitzt er im Schlafanzug im Stuntman-Look und mit Helm in einem „Raumschiff“, dass an einer Seilbahn eine entsprechende „Raumstation“ ansteuert. Während des Raumfluges muss Matthias die Sterne nicht nur im – mit allerlei Krabbeltier befüllten – Cockpit finden, sondern auch in Fächern auf den Tragflächen und an den Seiten des Flugapparates. Matthias, der laut RTL an Höhenangst leidet, zögert nicht lange und kann dort zumindest zwei Sterne finden.

An der Raumstation angekommen, hat er es dann aber doch scheinbar eilig, wieder festen Boden unter den Füßen zu spüren. Insgesamt sechs Sterne ignoriert er bei der Kletterpartie über die Station „Murwillumbah“. Stattdessen setzt er ziemlich direkt zum finalen Sprung in die Tiefe an, mit dem er die Aufgabe abschließt. Ein beherztes Kreischen später baumelt er am Bungeeseil. Immerhin hat er bei dem Sturz in die Tiefe noch einen großen Stern und damit weitere vier Punkte erhascht.

Was war sonst noch los?

Während die Raucher immer noch unter dem Glimmstängelverbot leiden, fürchtet Tina York schon die nächste Strafe. Natascha hat eine Wäscheleine gebaut. Ob das wohl gegen die Regeln verstößt? Tina ahnt jedenfalls schon die drohende „Kollektivstrafe“: „Keiner darf mehr kacken“. Dabei hat gerade sie doch erst einen Schlagabtausch mit Jenny Frankhauser bei der Feuerwache hinter sich. Die wiederum hat Tina vorgeworfen, am Tag viel zu schlafen. Wer wann wie viel schläft, kann am Ende nur oberflächlich geklärt werden.

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