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Hihi-Haha : Heute ist Welttag des Lachens

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Na, heute schon gelacht? Das Lachen ist hochansteckend und trotzdem gesund. Gemeinsames Gelächter soll die Menschen heute weltweit friedlich zusammenbringen.

Berlin | Lachen verbreitet nicht nur Freude, es ist sogar gesund. Fakten rund um das freundliche Zähne zeigen: Was ist Lachen? Die angeborene Ausdrucksbewegung im Gesicht drückt eine freudige Stimmungslage aus. Die dabei oft ungehemmt laut ausgestoßenen rhythmischen Laute wirken nicht selten „ansteckend“.

17 Gesichts- und rund 80 weitere Körpermuskeln kommen dabei in Bewegung. Lächeln als weniger intensive Form des Lachens drückt Freude stumm durch Mimik aus. Die hochgezogenen Mundwinkel als Gebärde der sozialen Begrüßung vermitteln dem Gegenüber ein freundliches Wohlwollen und drücken oft Sympathie aus.

„Lachen ist die beste Medizin“, lautet eine Redewendung. Die alte Volksweisheit hat einen wissenschaftlichen Kern, denn Lachen regt unter anderem das Immunsystem an, senkt den Blutdruck, aktiviert die Selbstheilungskräfte und kann durch ausgeschüttete Hormone sogar das Schmerzempfinden dämpfen. Die Wissenschaft von den Auswirkungen des Lachens ist die in den 1970er Jahren begründete Gelotologie (vom griechischen gelos = lachen). Kann Lachen auch krank machen? Auch wenn der Lachkrampf als intensivste Form des Lachens oft mit tränenden Augen, Atemnot und krampfartigem Zusammenziehen der Bauchmuskulatur verbunden ist – es ist keine Krankheit.

Wird man allerdings durch Gelächter von anderen bloßgestellt, kann es problematisch werden: Gelotophobie nennen Wissenschaftler die krankhafte Angst davor, ausgelacht zu werden.

Die Häufigkeit ist neben der Lebenseinstellung auch vom Alter abhängig. So sind Kinder ein Vorbild an Freundlichkeit. Bringen es erwachsene Mitbürger im Schnitt auf 15 bis 20 Lacher am Tag, schaffen es Kinder in der gleichen Zeit mühelos 400 Mal. Bereits zwischen dem zweiten und sechsten Monat beginnen Kleinkinder damit, ihre Freude etwa über das Wiedererkennen eines bekannten Gesichts bewusst durch hochgezogene Mundwinkel oder glucksende Lachlaute auszudrücken.

Ja. Der griechische Philosoph Aristoteles (384-322 v.Chr.) glaubte noch, die Fähigkeit zu lachen unterscheidet den Menschen vom Tier. Forscher fanden aber heraus, dass auch viele Tierarten ihre Freude durch Gelächter ausdrücken können. Doch hört es sich anders an: Schimpansen keuchen etwa vor Vergnügen und Ratten stoßen rhythmische Piepser aus.

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