Nach verregnetem Vatertag : Heftige Gewitter am Muttertag angekündigt: Doch in SH scheint die Sonne

Das Wetter spielte am Vatertag fast nirgendwo mit. Und auch am Muttertag droht vielerorts Regen. Außer im Nordosten.

Das Wetter spielte am Vatertag fast nirgendwo mit. Und auch am Muttertag droht vielerorts Regen. Außer im Nordosten.

Das Wetter spielte am Vatertag fast nirgendwo mit. Und auch am Muttertag droht vielerorts Regen. Außer im Nordosten.

shz.de von
10. Mai 2018, 13:05 Uhr

Offenbach | Nach einem vielerorts verregneten Vatertag fällt auch der Muttertag in weiten Teilen Deutschlands ins Wasser. Vor allem im Südwesten erwarten die Meteorologen des Deutschen Wetterdienstes (DWD) lang anhaltenden und kräftigen Regen. Nur im Osten und Nordosten wird es sonnig und mit bis zu 27 Grad sogar wieder frühsommerlich warm, wie der DWD am Donnerstag in Offenbach mitteilte. In Schleswig-Holstein ist mit viel Sonnenschein und Temperaturen bis zu 25 Grad zu rechnen.

Nach der aktuellen Prognose des Deutschen Wetterdienstes (DWD) muss am Sonntag auch mit Hagelkörnern in einer Größe von rund zwei Zentimetern und Sturmböen von bis zu 85 Kilometern pro Stunde gerechnet werden. Die höchste Wahrscheinlichkeit für die unwetterartigen Gewitter bestehe von der niederländisch-deutschen Grenze in einem 200 bis 300 Kilometer breiten Streifen über Nordrhein-Westfalen und Hessen hinweg bis zum Alpenrand, kündigten die Experten am Samstag in Offenbach an.

Gewitter am Vatertag: So verhalten Sie sich bei Unwettern richtig

„Während sich die Sonntagsausflügler darüber wohl ärgern werden, dass der Regen gerade am Sonntag kommt, können Landwirte und Hobbygärtner endlich aufatmen", sagte ein DWD-Meteorologe. Der wiederholte Regen sei für die Natur wichtig. Er hält in vielen Regionen auch in der kommenden Woche an. In kurzer Zeit könnten lokal etwa 30 Liter pro Quadratmeter und damit über mehrere Stunden hinweg bis zu 60 Liter pro Quadratmeter zusammenkommen, teilte der Deutsche Wetterdienst mit.

Von knapp 30 Grad runter auf 4 Grad

An Christi Himmelfahrt waren die Temperaturen nach zuletzt sehr sonnigen und warmen Tagen kräftig zurückgegangen. An Messstellen in Baden-Württemberg wurden am Donnerstagmorgen gerade einmal 4,0 Grad gemessen, im oberbayerischen Reit im Winkl waren es 5,2 Grad. Am Tag zuvor wurde hingegen fast noch die 30-Grad-Marke erreicht: Spitzenreiter war am Mittwoch Lingen in Niedersachsen mit 29,5 Grad gewesen.

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