"Kick-Ass" : Harter Action-Film mit schwarzem Humor

Der unscheinbare Schüler Dave will ein Superheld werden und fortan als "Kick-Ass" gegen das Böse kämpfen - und trifft dabei sogar auf echte Superhelden.

shz.de von
20. April 2010, 04:15 Uhr

Einmal aufzufallen und von allen bewundert zu werden, das würde auch dem unscheinbaren Schüler Dave Lizewski (Aaron Johnson, "Frontalknutschen") gefallen. Um dies zu erreichen, kommt der Comic-Fan auf die Idee, einfach selbst ein Superheld zu werden. Also schlüpft er in ein Kostüm, um fortan als "Kick-Ass" den Kampf gegen das Böse aufzunehmen. Natürlich entwickelt er nicht von heute auf morgen Superkräfte, aber bereits sein erster größerer Kampf wird ein Erfolg und macht ihn populär. Doch dann trifft er auf echte Superhelden, auf das elfjährige "Hit Girl" (Chloë Moretz, "Not Forgotten") und "Red Mist" (Christopher Mintz-Plasse, "Year One - Aller Anfang ist schwer"). Was sich so harmlos anhört, ist nichts für schwache Nerven - ein Actionfilm, der zwar die typischen Superhelden- Filme à la "Spiderman" schwarzhumorig durch den Kakao ziehen will, aber trotzdem mit harten Gewaltszenen durchsetzt ist. Regisseur Matthew Vaughn ("Der Sternwanderer") hat sich für seine Inszenierung einen Comic von Mark Millar zum Vorbild genommen.

"Kick-Ass", USA 2009, 117 Min., FSK ab 16, von Matthew Vaughn, mit Aaron Johnson, Christopher Mintz-Plasse, Chloë Moretz

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