Liveblog zum Nachlesen : Hambacher Forst: Mann stürzt in den Tod – Landesregierung stoppt Räumung

<p>Abgeschirmter Einsatz: Notärzte und Sanitäter haben den schwerst verletzten Mann nicht retten können. </p>
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Abgeschirmter Einsatz: Notärzte und Sanitäter haben den schwerst verletzten Mann nicht retten können.

Die Räumung des von Aktivisten besetzten Waldes ist am Mittwoch von einem tragischen Unfall überschattet worden.

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19. September 2018, 09:10 Uhr

Hambach | Umweltaktivisten halten im Hambacher Forst ein Waldstück besetzt. Der Energiekonzern RWE will dort für den Braunkohletagebau roden. Die Polizei muss räumen. Am Mittwoch kam es zu einem tödlichen Unfall. Die Entwicklungen im Liveblog zum Nachlesen.

Die Ereignisse der vergangenen Tage:

  • 39 von geschätzt rund 51 Baumhäusern sind laut Polizei mittlerweile geräumt, davon seien 32 abgebaut.
  • Es gab 73 Festnahmen und 83 Ingewahrsahmnahmen. Bei 327 Personen wurde die Identität festgestellt. 333 Personen bekamen einen Platzverweis.
  • Mehr als 4000 Menschen hatten am Sonntag an der Grenze zum Hambacher Forst den Erhalt des und einen schnellen Ausstieg aus der Kohleverstromung gefordert.
  • Das Oberverwaltungsgericht in Münster lehnte einen Stopp der Räumungen ab. Die Baumhäuser seien Rückzugsorte für gewaltbereite Waldbesetzer, hieß es. In bis zu 25 Metern Höhe hatten Aktivisten Baumhäuser gebaut. Sie halten den Wald so seit sechs Jahren besetzt.
  • Der Einsatz im Braunkohlerevier gilt bei der Polizei als einer der größten – und teuersten – in der jüngeren nordrhein-westfälischen Geschichte.
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