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Wylie Bay bei Esperance : Hai tötet 17-jährige Surferin in Australien – Familie muss zusehen

vom

Die bei Surfern beliebte Bucht wird zur Todesfalle für eine junge Frau. Dort wurden schon häufiger Haie gesichtet.

shz.de von
erstellt am 18.Apr.2017 | 08:39 Uhr

Sydney | Vor den Augen ihrer gesamten Familie ist eine 17-jährige Australierin von einem Hai angegriffen und getötet worden. Das Mädchen war nach Polizeiangaben zusammen mit seinem Vater an der australischen Südküste, in der Nähe der Stadt Esperance, zum Surfen im Meer. Die Mutter blieb mit zwei jüngeren Schwestern am Strand. Von dort aus mussten sie verfolgen, wie der Hai die 17-jährige Laeticia Brouwer vom Brett zerrte. Nach Presseberichten vom Dienstag biss er ihr ein Bein ab. Der Vater brachte sie dann zurück an den Strand. Im Krankenhaus erlag sie jedoch ihren Verletzungen.

Eigentlich steht der Mensch nicht auf dem Speiseplan von Haien. Dennoch zählten Experten 2016 mehr Angriffe durch Haie als jemals zuvor – 107 mal griffen Haie Menschen an, 34 Mal allein in Florida. Acht Menschen starben.

Eine Karte der Webseite „Tracking Sharks“ zeigt, wo Haie Menschen angegriffen haben:

 

Die Wylie Bay in der Nähe von Esperance ist dafür bekannt, dass dort häufiger Haie unterwegs sind. Trotzdem ist die Bucht ein beliebter Ort für Surfer. Vor zweieinhalb Jahren hatte dort ein Surfer seine rechte Hand und seinen linken Unterarm durch einen Haiangriff verloren. Die Familie aus der Nähe der westaustralischen Millionenmetropole Perth hatte in der Region ihre Osterferien verbracht. Ihr Onkel gab der Presse unter Tränen ein Statement.

 

Die Polizei machte keine Angaben dazu, welche Art von Hai hinter der jüngsten Attacke von Ostermontag steckt. Das geborgene Surfbrett der 17-Jährigen soll nun analysiert werden. Bissspuren können Hinweise darauf geben, was für ein Hai es war. Vergangene Woche war nach einer Übersicht der Haibeobachtungs-Website Shark Smart in der Bucht jedoch zwei Mal ein weißer Hai gesichtet worden. In der Bucht ist Schwimmen und Surfen nun bis auf Weiteres verboten.

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