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Im Rostocker Stadthafen : Großeinsatz der Polizei bei Hells Angels

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Beamte sperren ein Treffen der Rockergruppe ab und kontrollieren fast 250 Personen, die meisten davon sind polizeibekannt. Zuletzt hatten die Hells Angels auf Mallorca Schlagzeilen gemacht.

shz.de von
erstellt am 04.Okt.2013 | 10:24 Uhr

Rostock | Eine Veranstaltung der Rockergruppe Hells Angels in einer Rostocker Gaststätte hat am Donnerstagabend zu einem Großeinsatz der Polizei geführt. 300 Beamte sperrten den Bereich um den Veranstaltungsort im Stadthafen ab und kontrollierten 28 Fahrzeuge und 249 Personen, wie die Polizei am frühen Freitagmorgen mitteilte. Verstöße konnten nicht festgestellt werden. Ein Großteil der Anwesenden war jedoch polizeilich bekannt.

Die Hells Angels hatten zuletzt Schlagzeilen gemacht , weil die spanische Justiz vor rund zwei Wochen im Zuge ihrer Ermittlungen gegen Hells Angels auf Mallorca die Festnahme von drei Rockern in Deutschland veranlasst hatte. Die Festgenommenen sind nach Informationen des NDR-Magazins „Panorama 3“ Handlanger des Mallorca-Charters. Wie die Generalstaatsanwaltschaft Braunschweig damals mitteilte, stammt einer der Verhafteten aus dem Kreis Wolfenbüttel. Die Spanier halten ihn für ein mutmaßliches Mitglied einer kriminellen Vereinigung.

Die anderen beiden Festgenommenen stammen laut NDR aus Süddeutschland und Hessen. Über eine Auslieferung an Spanien entscheidet nach Angaben der Generalstaatsanwaltschaft das zuständige Oberlandesgericht.

Seit einer Razzia auf der spanischen Ferieninsel im Juli sitzt unter anderem der wohl bekannteste und mächtigste deutsche Rocker-Boss, Frank Hanebuth aus Hannover, auf der spanischen Ferieninsel in Untersuchungshaft. Die Motorrad-Rocker sollen nach Informationen spanischer Fahnder vorgehabt haben, mit Schwarzgeld einen Formel-1-Kurs zu bauen. Ein großer Teil der Verdächtigen hat Vorstrafen und führte auf Mallorca ein Luxusleben.

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