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Panorama

14. Dezember 2017 | 01:48 Uhr

Gestohlener Ruhm

vom

shz.de von
erstellt am 22.Mai.2013 | 03:59 Uhr

Im Zentrum der wie ein Puzzle aufgebauten Story des Films "Der Dieb der Worte" steht Rory Jansen (Bradley Cooper). Er sucht Erfolg als Schriftsteller, findet ihn aber nicht. Dann entdeckt er eines Tages ein verstecktes Manuskript unbekannter Herkunft. Der junge Mann lässt sich dazu verleiten, den Roman als eigenen auszugeben. Kritik und Publikum feiern das angeblich überragende Talent. Rory schwelgt in Ruhm und Geld und Zuneigung. Doch dann spricht ihn ein alter Mann (Jeremy Irons) an und gibt sich als Autor des Buches zu erkennen. Der Betrüger schämt sich vor sich selbst.

Davon berichtet Schriftsteller Clay Hammond (Dennis Quaid) auf vielschichtige Weise. Er nämlich hat sich die Erzählung von Rory und den anderen ausgedacht und gerät damit selbst in einen Gefahr. Denn er muss sich damit abplagen, dass er das Erdachte und Wirkliche kaum mehr trennen kann.

Allen voran sorgen die Alt-Stars Dennis Quaid und Jeremy Irons mit differenzierten Charakterbildern für Spannung. Und sie schenken der mitunter doch arg konstruierten Geschichte eine starke Emotionalität.

Klassisches Erzählkino mit einem facettenreichen Vexierspiel um Liebe, Leidenschaft und viele Lügen.

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