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Präsidentschaftswahlen in den USA : Geld her oder ich wähle Trump: Bettler in New York macht Kasse

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Mit einer kreativen Idee bestreitet ein Bettler in New York seinen Lebensunterhalt: Er droht damit, Donald Trump zu wählen, wenn er kein Geld bekommt. Die Masche scheint gut anzukommen.

shz.de von
erstellt am 20.Jun.2016 | 08:45 Uhr

New York | Mit der Drohung, Donald Trump zu wählen, hat ein Bettler in New York sein Geschäft angekurbelt. „Gib mir 1 Dollar oder ich stimme für Trump“, stand auf einem Pappschild, hinter dem sich der Mann am Wochenende in der Nähe des Times Square in Manhattan positioniert hatte.

Hinter dem Schild lagen zahlreiche Dollarscheine. Immer wieder blieben Touristen und Passanten stehen, knipsten Fotos und legten weitere Dollarscheine dazu. Der Spruch hatte zuvor bereits im Internet die Runde gemacht, sogar T-Shirts damit werden online schon angeboten.

Protest gegen Donald Trump und seine Politik kommt auch aus der Wirtschaft - und zwar von einem der populärsten Unternehnmen der Welt. Computer-Gigant Apple will nach einem Bericht der „New York Times“ diesmal den Republikaner-Parteitag nicht mitsponsern - wegen Unbehagens über Donald Trump. Nach Angaben des Blattes hat Apple in der Vergangenheit für die Conventions der Republikaner und Demokraten Ausrüstung spendiert. Finanziell sei Apples Zurückhaltung für die Konservativen zwar kein großer Verlust. Aber die Reihe größerer Firmen, die ihre Unterstützung kürzten oder ganz ausstiegen, werde immer länger. Darunter seien unter anderem HP und Microsoft.

Trump ist der voraussichtliche Präsidentschaftskandidat der US-Republikaner und selbst innerhalb seiner eigenen Partei höchst umstritten. Vier Wochen vor dem republikanischen Nominierungsparteitag hat er mit einer neuen Revolte gegen seine Spitzenkandidatur zu tun. Nach Medienberichten arbeiten Dutzende Delegierte an einem Plan, die Regeln für die Convention zu ändern. Demnach sollen dort alle bei der offiziellen Kandidatenkür wählen können, wen sie wollen - anstatt an die Vorwahlergebnisse gebunden zu sein. Trump selber rief die Republikaner am Sonntag zur Einigkeit auf: Es werde zuviel geredet, sagte er in einem CBS-Interview an die Parteiführung gerichtet. „Macht Ihr Euren Job und lasst mich meinen machen.“

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