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Ayda Field : Geburtshilfe mit Robbie Williams - auf Twitter und Youtube

vom
Aus der Onlineredaktion

Robbie Williams wird wieder Vater - und twittert, singt und filmt aus dem Krankenhaus. Die vier Phasen der öffentlichen Baby-Party.

von
erstellt am 28.Okt.2014 | 11:40 Uhr

Es muss anstrengend sein, mit Popstar Robbie Williams verheiratet zu sein. Noch anstrengender ist es offensichtlich, sein Kind zur Welt zu bringen. Vor und nach der Geburt sang, filmte und twitterte der britische Popstar mit dem ausgeprägten Hang zur Selbstdarstellung aus dem Krankenhaus. Die gute Nachricht: Seine Frau Ayda Field brachte in der Nacht zu Dienstag einen gesunden Jungen zur Welt - ein noch namenloses Brüderchen für Tochter Theodora Rose. Bis dahin hatte Robbie Williams innerhalb von 24 Stunden zwölf Tweets abgesetzt, offenbar aus einem Krankenhaus.

Phase 1: Die Geburt ist eine Party

Am Anfang spielt Ayda Field, die selbst als TV-Schauspielerin die Öffentlichkeit nicht scheut, gutgelaunt mit. Die 35-Jährige trägt Glitzerpumps zur Untersuchung, tanzt durch das Krankenhauszimmer und signalisiert: Kinder gebähren ist großer Spaß. Und so glamourös.

Phase 2: Egozentrik siegt

Mehr und mehr wird klar: Hier geht es nicht darum, dass Ayda Field ein Kind zur Welt bringt. Hier geht es darum, dass Robbie Williams Vater wird. „Ich helfe“, schreibt der ehemalige Take-That-Sänger unter ein Video. Das zeigt ihn tanzend - natürlich zu seinem eigenen Song, während seine Frau in den Wehen liegt. Ayda Field sieht zum ersten Mal so aus, als wäre sie beim Thema Hilfe anderer Meinung.

Im nächsten Clip hilft Ayda Field ihrem Mann, stützt ihn, während sie gemeinsam über den Krankenhausflur trotten. Vater zu werden, so der Eindruck in diesem Video, das wahrscheinlich selbstironisch wirken soll, ist schließlich ganz schön anstrengend. 

Und nur, damit keine Missverständnisse bei den Fans aufkommen: Robbie Williams geht es gut - trotz der ganzen Warterei im Krankenhaus. Das sagt er zumindest.

Phase 3: Selbstdarstellung nervt

Humor ist ja bekanntlich Geschmackssache. Und auch abhängig von der Situation. Irgendwann, nach Stunden des Twitterns, wirkt Ayda Field zusehends genervt. Kein Wunder: Die Wehen werden stärker, und ihr Mann inszeniert einfach weiter.

Dann, endlich, nach zehn Tweets, platzt Ayda Field der Kragen. „Kannst du bitte aufhören, 'Frozen' zu singen?“, raunzt sie. „Sorry“, sagt Robbie Williams, kleinlaut wie ein kleiner Junge

Phase 4: Vaterfreude

Und schließlich ist es vorbei. „Keine Mütter sind beim Drehen dieser Videos zu Schaden gekommen“, witzelt Robbie Williams. Und auch Ayda Field kann wieder strahlen.

Trotz dieser ganzen aufdringlichen Offenheit und Baby-Transparenz bleibt ein Geheimnis: Sind die Aufnahmen wirklich in der letzten Nacht entstanden? Und wo? Eine Sprecherin des Popstars sagte am Montag in London: „Das ist eine private Angelegenheit, dazu können wir leider nichts sagen.“ Irgendwie beruhigend, dass Robbie Williams sich und seiner Familie noch einen Rest Privatsphäre gönnt.

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