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Für Ekelgefühle bei der Pflege nicht schämen

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Köln (dpa/tmn) - Bei der Pflege gibt es viele Situationen, in denen Angehörige Ekel empfinden. Mit den richtigen Utensilien lässt sich das Unwohlsein jedoch lindern. Ein lockerer Umgang mit den störenden Gegebenheiten hilft außerdem.

Köln (dpa/tmn) - Bei der Pflege gibt es viele Situationen, in denen Angehörige Ekel empfinden. Mit den richtigen Utensilien lässt sich das Unwohlsein jedoch lindern. Ein lockerer Umgang mit den störenden Gegebenheiten hilft außerdem.

Menschen, die einen Angehörigen pflegen, sollten sich nicht schämen, wenn einmal Ekel aufkommt. Dieser sei eine natürliche Schutzfunktion, die jeder Mensch habe, erläutert Christine Sowinski vom Kuratorium Deutsche Altershilfe (KDA). Manchmal gewöhne man sich mit der Zeit an Belastendes. Regelmäßiges Lüften oder Duftaroma im Raum können dabei helfen. Das Saubermachen wird außerdem leichter, wenn die Bettpfanne mit Papiertüchern ausgelegt wird. Auch Inkontinenz-Einlagen, aufsaugende Bettunterlagen und Einmalhandschuhe machen die Pflege angenehmer.

Hilfreich sei außerdem, seine Gefühle in Humor zu verpacken. Wer lüften muss, sagt zum Beispiel: «Jetzt tut eine Frischluftkur aber gut», rät Sowinski in der Zeitschrift «Senioren Ratgeber» (Ausgabe August 2013). Das helfe auch der pflegebedürftigen Person, besser mit dem eigenen Schamgefühl umzugehen.

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erstellt am 13.Aug.2013 | 05:33 Uhr

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