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Brauel in Niedersachsen : Fünf Straftäter geflüchtet – Polizei warnt vor Anhaltern

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Die Männer sind aus dem Maßregelvollzug ausgebrochen. Autofahrer sollen im Großraum Zeven keine Anhalter mitnehmen.

Brauel/Hannover | Fünf Straftäter sind aus dem Maßregelvollzug in Brauel bei Zeven (Landkreis Rotenburg) ausgebrochen. Das teilte die Polizei in Rotenburg am Montag mit. Den fünf deutschen Männern im Alter von 22 bis 28 Jahren sei es am frühen Montagmorgen gelungen, drei Vollzugsangestellte zu überwältigen. Ein Angestellter wurde dabei verletzt und kam vorübergehend ins Krankenhaus. Bei der Attacke nahmen die Straftäter dem Personal die Schlüssel ab. Anschließend entkamen sie durch ein Tor an der Rückseite des Maßregelvollzugzentrums.

Brauel ist ein Ortsteil der Stadt Zeven im Landkreis Rotenburg in Niedersachsen. Die Drogenklinik ist knapp 60 Kilometer südwestlich von Hamburg entfernt.

Die Polizei leitete umgehend eine Fahndung ein, auch ein Hubschrauber suchte nach den Männern. Doch bislang gibt es keine Spur von den fünf Männern. „Über ihre Fluchtrichtung und die Motive wissen wir zurzeit nichts“, sagte ein Polizeisprecher. Die Polizei warnt Verkehrsteilnehmer im Großraum Zeven davor, Anhalter mitzunehmen. Die fünf jungen Männer gelten als gefährlich und kommen aus dem Drogenmilieu.

Das Maßregelvollzugszentrum Niedersachsen am Standort Brauel ist ein Fachkrankenhaus für Forensische Psychiatrie und Psychotherapie, in dem ausschließlich Patienten, die von illegalen Drogen abhängig sind, behandelt werden. Gemäß Vollstreckungsplan des Landes Niedersachen ist das Krankenhaus zuständig für männliche Verurteilte der Landgerichtsbezirke Stade, Verden, Oldenburg, Aurich, Osnabrück und Bückeburg sowie für Frauen aus ganz Niedersachsen. Im MRVZN-Brauel werden derzeit mehr als 130 Patienten therapiert.

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erstellt am 26.Okt.2015 | 09:49 Uhr

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