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Hochschulen : Freizeitprogramm der Unis: Studentenradio oder Tangokurs

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Eine Radiosendung moderieren? Oder Salsa tanzen? Die Zeit an der Uni ist perfekt, um neue Sachen auszuprobieren. Die meisten Hochschulen haben ein kaum zu überblickendes Freizeitangebot. Das Tolle daran: Die Kurse kosten meist nur wenig Geld.

shz.de von
erstellt am 12.Sep.2013 | 09:22 Uhr

Denn wer viel lernt, muss auch Pausen machen. Und die sollte keiner gelangweilt zu Hause verbringen. Für wenig Geld können Studenten ihre Freizeit abwechslungsreich gestalten. Stefan Grob vom Deutschen Studentenwerk gibt einen Überblick, was es an den Hochschulen für Angebote gibt.

Hochschulsport: Der Klassiker unter den Freizeitaktivitäten ist der Hochschulsport. Ob Ski-, Segel- oder Tenniskurs - für jeden findet sich hier das passende Angebot. «Inzwischen haben viele Unis sogar Tango- oder Salsatanzkurse im Programm», sagte Grob. Wer eine Sportart erlernen möchte, sollte das deshalb unbedingt während des Studiums machen. Für den gleichen Kurs müssen Berufstätige später unter Umständen viel Geld bezahlen.

Studentenradio: Heiß geliebt und oft erstaunlich professionell produziert - von M 94.5 in München über Campus TV in Mainz haben viele Hochschulen eigene Zeitungen, Radio- oder TV-Sender. Studenten aus allen Fachrichtungen können sich hier ausprobieren, erklärte Grob. Ein journalistisches Studium ist in der Regel keine Voraussetzung. Wer sich also schon immer einmal als Moderator oder Comedian ausprobieren wollte, findet an der Uni den passenden Kanal dafür. Und wer weiß: Mancher studentische Radiomoderator hat danach Karriere im öffentlich-rechtlichen oder privaten Rundfunk gemacht.

Hochschulpolitik: Wer eher politisch interessiert ist, findet an der Hochschule ebenfalls Gleichgesinnte. Nicht nur die großen politischen Parteien wie CDU und SPD haben Ableger. Auch Nichtregierungsorganisationen wie Amnesty International oder Greenpeace sind vertreten, erzählte Grob. Wer sich eher im Bereich Hochschulpolitik engagieren möchte, sollte im Büro des Allgemeinen Studierendenausschuss (Asta) vorbeigehen.

Sprache lernen: Eine Sprache zu lernen, ist zwar anstrengend. Nie wieder werde es später aber so billig sein, einen Sprachkurs zu machen, wie an der Uni, erklärte Grob. In der Regel sind Kurse umsonst. Das Tolle: Meist ist es relativ leicht, einen Kurs auch für ausgefallene Sprachen wie Kiswahili zu finden.

Hochschulorchester: Wer ein Instrument spielt oder musikalisch begabt ist, kann sich beim Hochschulorchester oder dem Hochschulchor anmelden, rät Grob. Die Gruppen sind oft erstaunlich gut - und Anschluss an andere Studenten ist dort quasi garantiert.

Sorgentelefon: An vielen Hochschulen gibt es inzwischen ein Sorgentelefon von Studenten für Studenten. Bei der «Nightline» können sich Studenten aus allen Fachrichtungen bewerben, weiß Grob. Nach einer entsprechenden Schulung arbeiten sie als Telefonseelsorger und bieten ein offenes Ohr für alle Studenten mit Kummer.

Vorlesungen anderer Fachrichtungen besuchen: Freiwillig noch länger an der Uni sitzen? Laut Grob kann es durchaus erhellend sein, von Zeit zu Zeit Professoren aus anderen Disziplinen zu lauschen. Das erweitert den eigenen Horizont - und Studenten finden nebenbei heraus, wie Kommilitonen aus anderen Disziplinen ticken. Und manche Uni hat unter ihren Professoren einen echten Promi, bei dem schon fünf Minuten vor Start der Vorlesung alle Plätze besetzt sind.

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