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Personal Trainer Stephan Kordts weiß, wie er die fitmio-Testerinnen motiviert.
Personal Trainer Stephan Kordts weiß, wie er die fitmio-Testerinnen motiviert.

Der Körper will bewegt werden: Fitnesstrainer Stephan Kordts lässt die Teilnehmerinnen des fitmio-Trainings nicht ausruhen – und gibt ihnen Tipps, wie sie ihren Alltag aktiver gestalten können.

shz.de von
02. Juni 2014, 14:14 Uhr

Flensburg | Hoch gewachsen, mit breiten Schultern und gestählten Oberarmen, so stellt man sich einen waschechten Personal Trainer vor. Stephan Kordts aus Flensburg ist so einer. Als er vor ein paar Wochen gefragt wurde, ob er das fitmio-Projekt des Schleswig-Holsteinischen Zeitungsverlages (sh:z)  begleiten würde, hat der Fitness-Fachwirt und Heilpraktiker nicht lange gezögert. Erst einmal unter www.fitmio.de eingelesen, lautete sein Fazit: „Klingt sinnvoll und spannend, da bin ich dabei.“

Viele waren gekommen, um sich beim Casting vorzustellen. Fünf Frauen sind es dann geworden. Zwölf Wochen lang testen sie nun das Online-Coaching-Programm und berichten im Blog unter www.shz.de/fitmio über ihre Erfahrungen und tauschen sich aus. I-Tüpfelchen für die Testerinnen: Alle zwei Wochen geht’s zum Sport in das sh:z- Gebäude in der Fördestraße in Flensburg. Unter der professionellen Anleitung von Stephan Kordts werden alle Übungen, die sonst als Video auf der fitmio-Seite zu sehen sind, trainiert.

Gute sechs Wochen sind seit dem Startschuss mittlerweile vergangen und so einige Pfunde bereits verschwunden. „Doch nicht nur optisch hat sich was getan, sondern auch die Einstellung der Teilnehmerinnen hat sich geändert“, stellt der Personal Trainer zufrieden fest. Engagierter mit sich selbst und selbstbewusster seien die Teilnehmerinnen geworden. „Wir wollen eine Umstellung im Kopf erreichen. Dafür geben wir den Teilnehmerinnen das richtige Werkzeug an die Hand“, ergänzt der Trainer. Doch geht es bei fitmio nicht nur um die Gewichtsabnahme, sondern auch um Beweglichkeit, Schmerzfreiheit und Stabilität. So wurde schon bei der Auswahl der Probandinnen darauf geachtet, von der „Couchpotato“ bis zur „Sportskanone“ von jedem Konstitutionstyp eine Vertreterin dabei zu haben.

Im umfunktionierten sh:z-Besprechungsraum baut Stephan Kordts meistens einen Zirkel für die Gruppe auf. „Hier werden im Rotationsprinzip die drei wichtigsten Elemente Koordination, Kräftigung und Dehnung trainiert“, erklärt der Personal Trainer. Damit jede Teilnehmerin mit ihrem jeweiligen Bewegungs-Level auch mithalten kann, heißt die Devise „Alternativen anbieten“. Für die beweglicheren aus dem Quintett gibt es zu den Kniebeugen gleich noch Gummibänder um die Füße. „Die machen das Ganze noch schwerer“, erklärt der Trainer. Wer es ein wenig leichter haben möchte, der übt die Kniebeuge mit Hilfe eines Stuhls. Auch an den klassischen Liegestützen kommen die Fünf nicht vorbei. „Die kann man auf den Knien machen. Wichtig ist, dass sie sauber ausgeführt werden“, ergänzt Stephan Kordts. Sit-ups für den flachen Bauch dürfen in der Trainingsstunde natürlich auch nicht fehlen. Hier unterscheidet der Trainer zwischen „statischen“ und „dynamischen“ Bewegungen. 

Einen Nachmittag lang wird gemeinsam trainiert und zudem jede Menge Gespräche geführt. Viele Fragen hat Stephan Kordts dann zu beantworten. „Und das ist gut so, denn daran merke ich, dass die Frauen anfangen zu hinterfragen und sich Gedanken machen.“

Stephan Kordts lässt auch außerhalb des fitmio-Trainings die fünf Frauen nicht auf ihren Lorbeeren ausruhen. „Schließlich ist unser Körper ein Bewegungsapparat und der will ständig bewegt werden“, sagt er mit einem Augenzwinkern.

Ein paar ganz einfache Tricks und Tipps hat der Trainer dafür parat. So kann beispielsweise schon beim morgendlichen Zähneputzen oder an der Bushaltesstelle die Wade gedehnt werden. Wer kann, lässt das Auto stehen und fährt mit dem Fahrrad zur Arbeit. Aufzüge und Rolltreppen gibt es nicht mehr, dafür aber die Treppe.

„Für mich ist fitmio in Kombination mit der Ernährungsumstellung ein gutes Programm für Einsteiger. Alle Übungen sind gut erklärt und man kann eigentlich nichts mehr falsch machen“, bringt es der Flensburger Personal-Trainer (www.sport-fitness-consulting.de) auf den Punkt.

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